Freitag, 13. Januar 2017

Wenn die Antidiskriminierungsstelle eine Umfrage in Auftrag gibt, sind 83 % für die Homo-Ehe!

Wie man in den Medien lesen kann, sind laut aktueller Um-
frage beachtliche 83 Prozent der Bundesbürger für die Homo-Ehe mit vollkommen gleichen Rechten wie die Ehe ---> HIER !
Die von der Antidiskrimi-nierungsstelle des Bundes in Auftrag gegebene Studie über die "Ehe für alle" wird dort erklärt ---> HIER !

Dass es in Umfragen sehr darauf ankommt, wie und was gefragt wird,
um zum erhofften Ergebnis zu kommen, ist bekannt. So kann man z.B.
aus den Erläuterungen zu einer Umfrage des Institutes Allensbach
vom Juli 2015 schon erahnen, was da alles machbar ist. Als gefragt wurde "Ist die Ehe eine überholte Einrichtung?", stimmten dem 74 % NICHT zu, was bedeutet, dass drei Viertel die "normale" Ehe befürworten und wert-
schätzen.
Mit den Fragen wurde auch experimentiert, und so wurde zu Beginn der entsprechenden Fragestellung dem befragten Bürger erst einmal die ge-
wünschte Linie vorgegeben, indem man an das entsprechende Referendum in Irland erinnerte.
Interessant ist auch, dass die Meinung kippt, je näher die Fragestellung an das persönliche Leben des Befragten heran reicht. So bezeichneten es 38 % der Befragten als "sehr" bzw. "eher unangenehm", wenn sie zwei Homo-
Männer in der Öffentlichkeit mit Zeichen der Zuneigung sähen, und so fin-
den  40,8 %  schon allein die Vorstellung als "sehr unangenehm" oder "unangenehm", wenn der eigene Sohn schwul wäre...

Man schaue ergänzend ---> HIER und HIER und pdf HIER !

Kommentare:

  1. Solche Tricksereien sind normal und alt-
    bekannt. So hat man z.B. die Sorge der Bevölkerung
    vor einer Islamisierung Deutschlands in einer
    Umfrage von 2016 dadurch klein gerechnet, indem man
    bei der Fragestellung ganz trickreich das Schreck-
    gespenst PEGIDA einbaute.
    Die Frage lautete: "Sind Sie wie PEGIDA der Ansicht,
    dass Deutschland zunehmen islamisiert wird?"
    Da damals in den Medien sehr heftig gegen PEGIDA
    polemisiert wurde, ließen sich die Befragten dadurch
    einschüchtern und antworten wie erhofft zu 57 % mit
    "NEIN" - denn wer will schon mit PEGIDA in einen Topf
    geworfen werden.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/377154/umfrage/meinung-zu-einer-vermeintlichen-islamisierung-deutschlands/

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    1. "wer will schon mit PEGIDA in einen Topf
      geworfen werden?" - na, die Kreuzknappen-Leserschaft in ihrem Mainstream natürlich!

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  2. Für gläubige Katholiken ist es nebensächlich,
    was der Staat oder xbeliebige andere dazu sagen.
    Das Grundthema ist doch die Bewertung der Homo-
    sexualität, und da gilt die kirchliche Linie, dass
    man zwar dem Homosexuellen mit Respekt zu begegnen
    hat, aber die ausgelebte Homosexualität abzulehnen
    ist. Das ist übrigens auch Papst Franziskus ganz kon-
    sequent, und er hat z.B. bekanntlich den Vorschlag für
    den neuen französischen Botschafter beim Vatikan über
    viele Monate hinweg nicht akzeptiert, weil dieser ein
    bekennender Homosexueller ist, und der Papst hat sich
    damit durchgesetzt, Frankreich blieb nichts anderes
    übrig, als einen anderen Kandidaten zu benennen.

    http://www.nbc-pfalz.de/pdf/ethik/laun_thesen-zu-kirche-und-homosexualit%E4t.pdf

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    1. Ist für einen gläubigen Katholiken dann auch nebensächlich oder irrelevant, dass wir in einem demokratischen Staat leben? Die Lehre der Kirche lehnt die Demokratie ja auch als nicht Christusgemäß ab.
      ("Das Konzil" hat zwar, etwas angestrengt und wachsweich, irgendwie bersucht, da eine Art "Kompromiss" zu formulieren, aber an sich bleibt es dabei: Die Kirche kann zur Demokratie niemals Ja sagen.)

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  3. Das Thema ist nur ein Thema
    in den Medien.
    Wir Katholiken sind da ganz papsttreu,
    wenn er sagt: Die Homo-Ehe ist abzulehnen,
    sie zerstört die Gesellschaft!

    http://www.queer.de/detail.php?article_id=23052

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  4. Der Papst mag ja dieser Meinung sein,
    aber das ist in Deutschland nicht massgeblich,
    denn schließlich hat sich das Zentralkomitee
    für den kirchlichen Segen ausgesprochen!
    :-)

    https://www.domradio.de/themen/laien/2015-05-10/katholikenkomitee-positioniert-sich-zur-familiensynode

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  5. Homo-Ehe und Segnung von Homo-Paaren sind zwei Paar Schuhe.

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  6. Nebenbei : "Als gefragt wurde "Ist die Ehe eine überholte Einrichtung?", stimmten dem 74 % NICHT zu, was bedeutet, dass drei Viertel die "normale" Ehe befürworten und wert-
    schätzen. "
    Das stimmt so natürlich nicht, nur weil jemand die Ehe nicht für überholt hält bedeutet das noch lange nicht, dass er gegen die Ehe für alle ist, eher im Gegenteil, denn wieso sollte jemand, der die Ehe ohnehin für überholt hält denn FÜR die Ehe für alle sein ?

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    1. Für solche Sophistereien
      hat der normale Bürger kaum was übrig.
      Wenn man weiß, dass die Menschheit aus Mann
      und Frau besteht, dann liegt nahe, was das für
      die Ehe bedeutet, und so hat es die Menschheit
      über Jahrtausende auch zu 98 % gehalten.
      Selbst heute wird trotz aller heftigen Propaganda
      für die Homo-Ehe geschätzt, dass dies weniger
      als 0,5 % betrifft. Schauen Sie doch mal in die
      Statistiken, wie viele sogenannte "Homo-Ehen"
      in Deutschland geschlossen worden sind, und
      wie viele normale Ehen.
      Es sind etwa 35.000 im Vergleich zu ca. 18 Millio-
      nen Ehepaaren. Ich schätze, das ist eindeutig.

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    2. Mit Verlaub, Sebastian, das ist Quark ... "Die Menschheit" schon mal nicht, da in den meisten Gesellschaften die "Ehe", in der Form wie sie manche Christen verstehen, unbekannt war und z.t. Auch heute noch ist bzw. Nicht oder nur selten praktiziert wird.
      Die über die Zeit am weitesten verbreitete "Eheform" dürfte die Vielehe sein, meist in Form von Vielweiberei. In unseren Breiten waren ja eher die Konkubinen als "Nebenfrauen" beliebt (selbst bei diversen Päpsten) und, ganz nach biblischer Tradition, waren ihre Nachkommen z.T. Sogar den Kindern der Hauptfrau gleichgestellt.
      Das, was heute als "christliche Ehe" verkauft wird ist eher eine romantisierte Idee aus der Neuzeit.

      Was aber alles unbedeutend und nicht der Punkt ist, es geht darum, dass hier, mal wieder, religiöse Fundis anderen ihr Weltbild aufzwingen wollen (bei einem der wenigen Dinge, in dem sie sich noch eine Chance dafür ausrechnen).

      Die Ehe für alle zu öffnen wäre kein Problem, es wäre eine Frage der Gleichberechtigung, niemand würde dabei etwas verlieren (außer die Fundis ihren Stolz), aber viele etwas gewinnen.

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