Samstag, 11. Februar 2017

8.000 Demonstranten gegen die AfD in Münster: Was die Medien verschweigen...

Die Stadt Münster konnte nicht verhindern, dass die AfD dort 300 geladene Gäste zu ihrem Neujahrs-
empfang einlud. In den Medien erfahren wir von einer beachtlichen Demonstration von etwa 8.000 Leuten gegen dieses Treffen. 

So weit - so gut: Es ist ein gutes Zeichen für eine Demokratie, wenn beide Seiten zu Wort kommen kön-
nen, so lange sie sich an Gesetz und Ordnung halten. Wenn allerdings eine Seite die andere mit Gewalt daran hindern will, vom Grundrecht der Meinungsfreiheit Gebrauch zu machen, wird's gefährlich.

In den Medien wurde ausführlich darüber berichtet (man beachte auch die Leserzuschriften!), wobei auffällt, dass man so gut wie nicht erwähnt, dass Münster eine Studentenstadt ist - wer jemals da war, weiß, wovon ich da spreche - bei einem Wochenendaufenthalt bei sonnigem Wetter fand man kaum noch ein freies Plätzchen, und Abertausende von Fahrrädern, die zuweilen etwas rasant an den Fußgängern vorbeisausen, sind auch etwas gewöhnungsbedürftig. 
Aber ich schweife ab, zur Sache lese man erst einmal die Presse
---> HIER und HIER !

Was man allerdings auch erwähnen sollte (wenn Lebensrechtler in Berlin demonstrieren, bekommen sie dagegen regelmäßig auf's Butterbrot ge-
schmiert, wer da alles an Exoten mitläuft): Es waren nicht nur zum größten Teil die Münsteraner Bürger, die da demonstrierten, es waren auch viele  Studenten von wer weiß woher, und es waren recht lautstark auch viele Gruppen mit von der Partie, die man seit Jahren unter "linksextrem" bis "antifaschistisch" verbuchen kann, wie eine ortskundige Bloggerkollegin herausfand ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Ich bin kein Freund der AfD.
    Man muss aber nüchtern feststellen, dass wir es letzt-
    lich der AfD und den anhaltend hohen Zustimmungszahlen
    bei Umfragen zu verdanken haben, dass mittlerweile die
    etablierten Parteien in der Flüchtlingsfrage umdenken,
    um ihre Pöstchen nach der Wahl 2017 weiter zu sichern.
    Die Forderung nach Grenzschließung und schärferen Kon-
    trollen, von der AfD immer wieder genannt, löste monate-
    lang Empörung in Politik und Medien aus,
    und mittlerweile hat die Regierung diese Position weit-
    gehend übernommen, mit dem Zusatz, dass man andere Staaten
    wie die Türkei die Drecksarbeit gegen Bezahlung machen
    lässt.

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  2. Egal ob Linksextrem oder Antifa:
    Beim politischen Kampf gegen die rechte AfD
    ist jeder willkommen.
    Wehret den Anfängen, das sollten gerade wir
    Deutschen gelernt haben.

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  3. Meinungsfreiheit in Deutschland
    heißt, dass Linke ihre Meinung bis zum Er-
    brechen äußern dürfen - und dabei auch nicht
    vor Morddrohungen zurückschrecken.
    Ganz aktuelles Beispiel aus Köln - Todesdrohungen
    gegen Hotel und seine Mitarbeiter

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/maritim-mitarbeiter-berichten-von-todesdrohungen-aid-1.6595121

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  4. Demonstrieren ist o.k.,
    andere daran hindern, sich zu versammeln
    ist undemokratisch.
    Ich schätze mal, letztlich untergraben die Linken
    mit solchen Maßnahmen die Demokratie mehr als
    irgendein AfD-Mann mit erkennbar dummen Parolen.
    Wehret den Anfängen - ja,
    und zwar den Anfängen bei der Beschneidung der
    Meinungsfreiheit!

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  5. Dass die Medien die linksextremen Schreier
    garnicht erwähnen, gibt zu denken.

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  6. Der Kreuzknappe "berichtet" über Münster (10.02.17) und verlinkt zur Bekräftigung seiner "Argumente" zum einen eine Unterstützerliste einer Veranstaltung vom 03.03.2012 und zum anderen auf eine Veranstaltung vom 25.01.2017. So entstehen alternative Fakten, wie sie von der AfD verbreitet werden. Die hat glatt behauptet, in Münster wären nur 400 Demonstranten gewesen. Die AfD war nämlich so "schlau" und hat gleich alle vermuteten(!) Nicht-Münsteraner von der Gesamtzahl 8000 abgezogen... Bleibt also die Frage, wer hier in einer Parallelwelt lebt.

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    1. Schauen Sie einfach noch mal hin, das hilft.
      Ich verlinkte auf Presseberichte vom 9.2.
      und wies darauf hin, dass "seit Jahren" Antifa
      und Linksextreme da mitmischen.
      Seit Jahren - das trifft auf die Liste vom 2012
      genau zu, sie gilt ja noch, sonst hätten diese
      Herrschaften sie geändert.
      Ich weise keineswegs auf eine Veranstaltung vom
      25.1.2017 hin, sondern auf eine Internetseite.
      Wenn Sie da noch unten scrollen, stoßen Sie
      auch auf das Thema Münster.

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  7. Mit dem lautstarken Niederschreien der politischen
    Gegner und mit der Forderung nach Redeverbot hat
    es bei Hitler auch angefangen.

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