Dienstag, 14. Februar 2017

Aha, "katholisch.de" ist nicht das offizielle Internetportal der Kirche in Deutschland!

Beim online-Portal von "katholisch.de" gibt es,
wie sich das gehört, auch eine Info-Seite "über uns", und da erfährt man laut wörtlichem Zitat: "katholisch.de ist das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland"...
---> HIER !

Das erstaunt wohl kaum,
denn schließlich wird das Portal von den deutschen Bischöfen aus Kirchen-
steuermitteln finanziert.

Geht seit dem Vorfall von gestern die katholische Kirche auf Distanz zu ihrem eigenen Internetportal? -  Das kann man zu-
mindest so interpretieren, wenn das stimmt, was "kath.net" heute (vielleicht mit einer gewissen Schadenfreude) berichtet: Nach dem gestri-
gen Aufreger über deren Chefredakteur Steffen Zimmermann und dessen unerfreulichem "Arschlöscher"-Zitat ( Foto-Beleg ---> HIER !) fragte "kath.net" beim Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz deswegen an und bekam von Matthias Kopp die merkwürdige Auskunft, dass "katholisch.de" entgegen eigener Aussage "nicht das offizielle Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland" ist. ---> HIER !

Um wen müssen wir uns jetzt Sorgen machen, liebe Leser...?!
Und dann schlage ich vor, dass wir uns jetzt alle mal wieder abregen. Steffen Zimmermann hat Mist gebaut - sowas kommt vor; ich bin relativ sicher, dass er künftig seine Wortwahl mehr als bisher überdenkt...

Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter14. Februar 2017 um 09:46

    Das finde ich auch, werter Kreuzknappe!
    Nach dem ersten Schrecken und verständlicher
    Empörung über diese verbale Entgleisung eines
    führenden katholischen Journalisten bringt es
    jetzt wenig, seinen Kopf zu fordern.
    Dass es so wenig Respekt anderen Meinungen gegenüber
    auch bei Medien-Profis gibt, überrascht nicht wirklich,
    denn dazu muss man sich nur umschauen, wie abfällig
    über bestimmte Politiker geschrieben wurde.
    Letztlich hat Herr Zimmermann der AfD damit einen
    Gefallen getan, denn nun können sie wieder einmal mehr
    belegen, wie diffamierend mit ihnen umgegangen wird.
    Ich bin sicher, das wird bei Herrn Zimmermann
    nicht wieder vorkommen. Vermutlich hat man ihm das
    auch bischöflicherseits schon telefonisch zu verstehen
    gegeben...

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  2. ein Priester (75 Jahre)14. Februar 2017 um 10:25

    Was mich daran am meisten nervt (das ist mir
    ähnlich schon mehrmals bei katholischen Seiten
    aufgefallen), ist der Umstand,
    wie man mit Fehlern umgeht. Und das ist aus meiner
    Sicht einfach unterirdisch schlecht, wenn man es
    nicht fertigbringt, sich bei den Betreffenden zu
    entschuldigen, sondern das böse Wort einfach aus-
    sitzen will oder gar den betreffenden Artikel oder
    den Account löscht.
    Es ist ein typisches Phänomen unserer Zeit,
    dass wir nicht zu unseren Fehlern stehen wollen,
    und da sollten gebildete Redakteure mit gutem
    Beispiel vorangehen.
    Ich verstehe nicht, warum "katholisch.de" jetzt
    nicht hergeht und veröffentlicht eine Erklärung,
    dass ihm das leid tut.

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  3. "katholisch.de" war jedenfalls einmal die Internetdomain von Pater Lingen ...

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  4. Ich finde viel spannender, dass dieses Vokabular von den Tradis bei Trump bejubelt wird und bei Zimmermann Empörung auslöst :-)

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    1. Ach, das ist doch endlich mal eine
      völlig neue Information: Trump ist also auch
      Chefredakteur und Schreiber im Auftrage der
      deutschen Bischöfe? - Man lernt doch nie aus!

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    2. Nein, Trump ist der mächtigste Mann der Welt, der auf drei Bibeln schwört und von den Tradis frenetisch bejubelt wird. Zimmermann darf so reden, der ist nur ein Niemand.

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    3. Soso, Herr Becher, wenn jemand also nicht im Solde der Bischöfe steht, dann darf er von "Arschlöchern" reden und wird von Ihnen bejubelt...

      Darauf mal wieder einen dreifachen Wodka!

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    4. Dass Trdos alias Franzl dummes Zeug
      verkünden, bemerkt jeder sofort.
      Schließlich ist Herr Zimmermann offiziell
      als Chefredakteur des wichtigsten katholischen
      online-Portals angestellt und steht unter der
      Verantwortung von Kardinal Marx und der DBK.
      Wenn ein Pöbel-Politiker sich im Ton vergreift,
      ist das beschämend,
      wenn sich aber der Chef von "katholisch.de"
      derart beleidigend äußert, dann ist das ein
      schwerer Vorfall, der die Kirche in Misskredit
      bringt.

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  5. Es ist lieb gemeint und sicher im Sinne der
    Nächstenliebe, wenn der Kreuzknappe das auf kleiner
    Flamme sehen will.
    De facto jedoch ist solch eine beleidigende Äußerung
    durch einen hochrangigen Vertreter der katholischen
    Medien ein unerhörter Skandal.
    Wenn schon keine Kündigung erfolgt, dann sollte ihm
    wenigstens der Chefposten entzogen werden!

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  6. Diözesaner Bürohengst14. Februar 2017 um 14:10

    Wenn Herr Kopp das wirklich so behauptet hat,
    dann redet er Unsinn.
    Die Internetseite "katholisch.de" ist eindeutig
    auf die Deutsche Bischofskonferenz registriert,
    verantwortlich ist der Sekretär, Pater Langendörfer:

    https://www.denic.de/webwhois-web20/de
    - eingeben: katholisch.de -

    http://www.dbk.de/?id=19

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