Donnerstag, 2. Februar 2017

Der Täter, der dem Priester Jacques Hamel in der Messe die Kehle durchschnitt, trug eine elektronische Fußfessel...

Es gibt Leute, sogar unter den Journalisten, die der Über-
zeugung sind, dass die jetzt vom Bundeskabinett beschlos-
sene "elektronische Fuß-
fessel"
blanker Populismus ist. Immerhin dient die Ermordung des französischen Priesters Jacques Hamel als schreck-
liches Beispiel, dass diese Überwachungsmethode terroristische Anschläge nur sehr begrenzt verhindern kann.

Aber wie so oft:
Die Regierung demonstriert Stärke und Entschlossenheit, und das ist zumindest für die Optik doch auch schon mal was, wobei ich nicht ab-
streite, dass diese Maßnahme durchaus einen begrenzten Nutzen hat...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER
und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. So ist es!
    Die Überwachung bringt schon was,
    aber wenn es ein Täter darauf anlegt, ist er
    allemal schneller als das Alarmsystem.
    Aus gutem Grund haben bislang auch Bundesländer
    dagegen votiert.

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  2. Die Bevölkerung soll wieder einmal
    getäuscht und beruhigt werden, das ist der
    ganze Zweck!

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  3. Fußfesseln sind deshalb so beliebt,
    weil sie einfach die preiswerteste Über-
    wachungsmethode sind.
    Ihre Wirkung hält sich in Grenzen, da man
    sie überlisten kann. Ich will das hier nicht
    näher ausführen.

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