Freitag, 3. Februar 2017

Dumm gelaufen für "correctiv", die Fake-News-Prüfer...!

Die Debatte über Fake-News ist schwierig, denn man kann gar nicht in allen Fällen klar erkennen, was ein "Fake" ist und was nicht.
Wenn das "correctiv"-Team jetzt für "Facebook" tätig werden, bekommen etliche Leute Bauchweh deswegen, denn "correctiv" selbst ist auch umstritten. 

Nicht zum ersten Mal fielen diese Journalisten durch Einseitigkeiten auf, und nun mussten sie wieder mal einen Rückzieher ("update" nennt man das gerne) machen. 
Man lese erst einmal rückschauend ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !
Und nun hatte man zwei AfD-Promis im Visier, denn man verließ sich einfach mal so auf die Aussage eines einzigen Ex-
perten, ohne (vielleicht aus missionarischem Eifer) gegenteilige Ansichten mit heranzuziehen, und so ging der Schuss wieder mal nach hinten los... ---> HIER und HIER und HIER !

Wenn das so weitergeht, könnte man bei "correctiv" vielleicht eine Sparte einrichten "Unsere Korrrekturen, Löschungen und Rückzieher"...?

Kommentare:

  1. ... und wieder hatten sich die Mainstream-
    Medien auf die Darstellung von "correctiv" verlassen
    und mussten die Falschmeldung eingestehen:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article161713024/Petry-Pretzell-und-die-Geschichte-mit-dem-Wohnsitz.html

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  2. Der größte Fake ist wohl, dass der Knappe die Junge Freiheit heranzieht, um Fake-News zu identifizieren. Sehr lustig ;-))))

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    1. Kein Problem,
      für Leute, die keine konservativen Medien
      vertragen können und lieber nur die "taz" lesen,
      gibt's auch eine Alternative:

      https://taz.de/Journalisten-und-Internetkonzerne/!5373585/

      ... und dann gleich auch noch ein Artikel
      des Journalisten-Branchendienstes "meedia"

      http://meedia.de/2017/02/01/george-orwell-war-harmlos-dagegen-doepfners-harsche-kritik-am-kampf-der-bundesregierung-gegen-fake-news/?fbc=fb-shares

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    2. Kleiner Konter ;-) AfD und Junge Freiheit, da passt kein Blatt zwischen. Aber das Knäppchen spricht von "konservativem Medium" :-) Es wird ja immer lustiger hier ;-)))

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    3. http://www.zeit.de/2015/30/afd-junge-freiheit-wochenzeitung

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    4. Super!
      Ich vermut, die "Junge Freiheit" wird Ihre
      Werbemaßnahme zu schätzen wissen, Leser "Super Ding!"
      Während anderswo die Auflagen sinken,
      konnten die ihre sogar deutlich steigern:

      http://meedia.de/2016/04/20/ivw-blitz-analyse-zeitungen-welt-stuerzt-um-176-ab-vier-gewinner-bei-den-wochenzeitungen/

      Was mich betrifft, so zitiere ich von "Radio Vatikan"
      über die linke "taz" bis zu "Publik-Forum" so ziemlich
      alles, was in einem speziellen Punkt meines jeweiligen
      Artikels nützlich und verantwortbar sein kann.
      Sogar die "BILD-Zeitung" habe ich schon häufiger zi-
      tiert.

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    5. Das ist ja gerade der Witz, dass Sie das AfD-Werbeblättchen für verantwortbar halten ;-) Danke für die Bestätigung!

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    6. Sicher können Sie, lieber Leser "Super Ding!",
      konkret benennen und belegen, was an dem von
      mir verlinkten Artikel nicht stimmt.
      Für eine Liste derjenigen Medien, die Sie für
      "verantwortbar" halten, wäre ich auch dankbar.

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    7. Ich empfehle dem sichtlich überhitzten
      linken Saubermann diese Lektüre:

      http://meedia.de/2016/06/02/focus-herausgeber-gibt-rechter-wochenzeitung-interview-markworts-medienschelte-in-der-jungen-freiheit/

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    8. Vermutlich ist die "Wirtschaftswoche",
      die das gleiche schreibt wie die "Junge Freiheit",
      dann ebenso abzulehnen:

      http://www.wiwo.de/politik/deutschland/verwaltungsrechtsexperte-ehepaar-petry-pretzell-darf-fuer-verschiedene-landtage-kandidieren/19333220.html?social=twitter

      Der Fehler liegt eindeutig bei "correctiv",
      die in ihrem blinden Eifer offenbar noch nicht
      mal auf die Idee gekommen sind, andere Experten
      auch mal zum Thema zu befragen.
      Sowas lernt man übrigens in der Journalistenschule
      bereits im ersten Monat.

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    9. Ich halte die von Ihnen aufgrund der Lektüre rechtspopulistischer Seiten als sogenannte Mainstreammedien verschrieene Presse für verantwortbar ;-)

      Wenn JF schreibt: "Würde man Schuster das aktive und passive Wahlrecht versagen, weil seine Familie in Nordrhein-Westfalen verbliebe, sei dies ein Eingriff in den Schutzbereich der Freiheit der Familie, argumentierten die Richter. Daß Schuster politisch in Thüringen wirken wolle, sei Teil der Lebensplanung der Familie. Seinen Lebensmittelpunkt habe er durch seine berufliche Tätigkeit als Mitglied der Landesregierung in Erfurt und nicht am Wohnort seiner Familie."

      Das Problem ist doch offensichtlich: Bei Pretzell und Petry geht es eben nicht um die Familie hier und der Papa dort im Amt, es geht um die Mama hier im Amt und der Papa da im Amt, das Kindlein ist wohl egal, spielt auf deinem katholischen Portal keine Rolle ;-) Plötzlich spielt das Gelaber vom "Ein Kind braucht Vater und Mutter" keine Rolle mehr ;-) Tradis at its best!

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    10. Abschließend
      zu Leser "Super Ding!" von 19.47 Uhr:
      Jetzt begreife ich erst - ich hatte Sie völlig
      falsch eingeschätzt.
      Sie kritisieren die "Junge Freiheit" also deshalb,
      weil die über jemanden berichten, der das katholische
      Familienmodell nicht so wahrnimmt, wie wir Tradis
      das uns wünschen würden.
      Seltsam, das war mir garnicht bewusst, dass Sie in
      Wahrheit ein strammer Tradi sind, sorry.

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  3. Der arme, arme Kreuzknappe, immer wieder muss er
    die arme AfD und den armen Trump
    gegen die pöhse, pöhse, weil AfD und Trump so böswillig verzerrt darstellende (insbesondere mediale) Öffentlichkeit in Schutz nehmen …

    Vielleicht, vielleicht hat diese Öffentlichkeit aber doch auch mal Recht?
    Etwa, wenn sie aktuell behauptet,
    der AfD-Vorsitzender Meuthen habe
    in der baden-württembergischen Antisemitismus-Causa offenkundig gelogen?

    Tja, dumm gelaufen …:

    Im Oktober noch erklärte Meuthen ausdrücklich,
    „jeder einzelne“ AfD-Angeordnete habe
    die Präambel zur Abgrenzung von Antisemitismus und Rassismus
    und somit den Vertrag über die Wiederzusammenführung
    von AfD und ihrer damaligen Abspaltung ABW unterschrieben.
    Meuthen damals:
    „Anders hätte man diese Wiedervereinigung auch nicht vollziehen können.“

    Heute, Freitag, hingegen bestätigt Meuthen,
    dass der Abgeordnete Stefan Räpple* damals nicht mit unterschieben
    und dies auch bis heute nicht nachgeholt hat.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/afd-vorsitzender-meuthen-kommt-mit-wahrheit-ins-hadern-14827038.html

    https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article161781051/Debatte-um-Antisemitismus-holt-AfD-in-Baden-Wuerttemberg-ein.html

    * Räpple ist jemand aus dem völkisch gesinnten Höcke-/Identitären-Umfeld
    und war vor der Wiederzusammenführung von AfD und ABW in der –
    nach dem Ausscheiden von Meuthen und Freunden –
    dezimierten, dem Abgeordneten Wolfgang Gedeon (Antisemitismus-Vorwürfe)
    wohlgesonnenen Rest-AfD verblieben;
    er hat im Parlament andere Abgeordnete auch schon mal
    als „Volksverräter“ bezeichnet.

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  4. Wieder einmal eine gut informierte und hilfreiche
    Stellungnahme des Kreuzknappen,
    wobei ich ergänzen möchte, dass man in wenigen Augen-
    blicken ergoogeln kann, dass es noch viel mehr Bedenken
    gegen "correctiv" und dessen einseitige Art gibt.
    Nachdem Journalisten mehrfach hereingefallen sind
    bei der unbesehenen Übernahme,
    werden nun einige Kollegen vorsichtiger.

    https://taz.de/Journalisten-und-Internetkonzerne/!5373585/

    https://www.pro-medienmagazin.de/kommentar/die-unbequeme-wahrheit/

    http://www1.wdr.de/nachrichten/correctiv-104.html

    http://www.taz.de/!5027824/

    https://www.heise.de/tp/features/Ein-Zensurmonster-und-ein-dagegen-harmloser-George-Orwell-3616016.html

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=36631

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  5. Geschäftsführer David Schraven war früher unter anderem für die linksradikale Tageszeitung (taz) und die linksliberale Süddeutsche Zeitung aktiv. Bis 2014 arbeitete Schraven in leitender Rechercheposition bei der Funke-Mediengruppe, einem Medienkonzern mit 1,1 Milliarden Euro Umsatz. Jetzt ist er „neutral“ und „unabhängig“ bei CORRECTIV tätig.
    Man achte auch auf die Verbindung zu den im Netz
    bekannten "Ruhrbaronen"...!

    Chefredakteur Markus Grill arbeitete 2003–2009 für den Stern und 2009–2015 für den Spiegel. Auch er ist jetzt neutral und unabhängig.

    https://einprozent.de/correctiv-das-zensurwerkzeug-der-elite/

    Das Problem für diese Herrschaften ist,
    dass man die Aufklärung über ihre politische Heimat
    in Zeiten der Internet-Vernetzung nicht mehr dauerhaft
    verbergen kann...
    Und was den Herrschaften bezahlt wird für ihre
    "unabhängige" Tätigkeit, ist auch nicht gerade wenig:

    https://twitter.com/joergklose/status/821849063272443904

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