Samstag, 4. Februar 2017

EU-Gipfel in Malta will Flüchtlinge stoppen: "Sollen sie doch in der Wüste verrecken"?!

Von der "Willkommens-
kultur"
ist wenig übrig geblieben, sogar die Kardinäle Marx und Woelki verhalten sich in den letzten Wochen zurück-
haltender beim Flüchtlings-
thema, oder täusche ich mich da?
Wer Wahlkämpfe gewinnen und an der Macht bleiben will, der muss den erwartungsgemäß weiter anschwillenden Strom aus Afrika bremsen. Die EU ist in der Klemme, denn einerseits propagiert man gerne das Grundrecht auf Asyl, und da hat jeder das Recht, dass sein Antrag geprüft wird, aber andererseits will man mit aller Macht verhindern, dass die Leute überhaupt die Gelegenheit bekommen, einen Asylantrag zu stellen. 

Kein Wunder also, dass der Nachrichtensender "ntv" schon in der Schlagzeile fragt: "Europäische Grundwerte adé?" - Da gibt es nun einige, die übersetzen den verklausulierten Politiker-Sprech mal ganz praktisch, und so schreibt einer wohl ein wenig überzogen, was seiner Meinung nach "Malta" im Endeffekt bedeuten könnte: "Sollen sie doch in der Wüste verrecken!" 
Über die Verhältnisse in Libyen wissen die Diplomaten und Politiker na-
türlich Bescheid, auch wenn man nicht gerne darüber redet, wie das z.B. die "Netzfrauen" tun.

Man lese und staune... ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Ein unmenschlicher und unchristlicher Plan,
    den Merkel und Co. da vorhaben.
    Wie man lernen kann: Wenn es um den eigenen Posten
    geht, der in Gefahr ist, wirft man die Moral
    so schnell wie möglich über Bord!

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/gipfel-in-malta-eu-beschliesst-neun-punkte-plan-gegen-migration-aus-nordafrika-14834180.html

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  2. Die "Gutmenschen" hatten eben
    zu viel Mitgefühl, meint ein Professor

    https://www.welt.de/wissenschaft/article161807380/Es-ging-darum-sich-auf-die-Schulter-zu-klopfen.html

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    1. Ohne die von Herrn Becher geschmähten "Gutmenschen" wären schon vor Jahren Hunderttausende in der Wüste verreckt. Dass das dem Satrapen des Aleppo-Schlächters Putin, Herr Becher, gefallen hätte, glaubet man sofort.

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    2. Vielen Dank, Herr Becher,
      für diese aufmerksame Beobachtung!
      Da sieht man mal wieder, zu was hochgebildete
      Akademiker doch alles in der Lage sind -
      wer Mitgefühl zeigt, ist also im Grunde nicht
      ganz klar im Kopf.
      Ihre eigene differenzierte Sichtweise finde ich
      übrigens erfreulich:
      http://kreuzknappe.blogspot.de/2016/10/bundesregierung-mit-neuem-kurs-in-der.html

      http://kreuzknappe.blogspot.de/2017/01/wenn-die-antidiskriminierungsstelle.html

      http://kreuzknappe.blogspot.de/2017/01/was-trump-gestern-sagte-und-wie.html

      Darf man fragen, was Sie beruflich machen?

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    3. Seelenklempner,
      Donnerwetter, da haben Sie sich aber Mühe
      gemacht mit Ihrer Recherche.
      Hätten Sie allerdings noch ein bisschen weiter-
      geklickt, dann wären Sie auch fündig geworden
      bezüglich meines Berufes,
      denn da hat schon mal jemand nach gefragt,
      und meine Antwort war:
      Ich arbeite im Autrage des Staates für die
      Sicherheit unserer Bürger, also im Polizei-
      dienst. Das sollte genügen.

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  3. Papst Franziskus hat das immer verurteilt.
    Die deutschen Politiker
    einschließlich Merkel sollten sich was schämen.
    Erst tönt man, die Flüchtlinge seien "wertvoller
    als Gold" und eine Bereicherung für Deutschland,
    und dann wirft man alle Menschlichkeit über Bord
    und lässt keinen mehr rein.
    Fremdschämen !!!

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  4. Wer das Leben der "Flüchtlinge" retten will, muß ihnen die Bleibesperspektive in Europa nehmen. Nur dann werden sie sich nicht auf den gefährlichen Weg begeben.

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