Samstag, 4. Februar 2017

Evangelische Bischöfin ist sich sicher: Papst Franziskus ist ein "verkappter Protestant"!

Jetzt hat sie den Hardcore-Tradis aber die Schau gestohlen! - Normalerweise ist das in der kirchenpolitischen Landschaft die Auf-
gabe der besonders Konservativen, Papst Franziskus zu bezichtigen, er sei dabei, die katholische Kirche fast schon zur evangeli-
schen zu machen.

Dass jetzt auch eine evangelisch-lutherische Bischöfin sowas öffentlich äußert, das hat schon was!
Die Wortbedeutung von "verkappt" kann man auch ausdrücken mit "verdeckt" oder "verschleiert"...
Nachlesen kann man die bemerkenswerte Ansicht im offiziellen Portal der Evangelischen Kirche in Deutschland, "evangelisch.de"... ---> HIER !

Kommentare:

  1. Soso, Martin Luther hat angeblich quasi
    das Gewissen erfunden.
    Die Bischöfin hat offenbar die Vorlesungen über
    Kirchengeschichte geschwänzt. Alle Märtyrer,
    angefangen von Stephanus, haben ihr Gewissen und
    ihren Glauben höher geschätzt als Forderungen von
    anderen.
    Dass der Papst protestantisch denkt, ist einfach
    lächerlich, man lese nur z.B. seine Aussagen über
    das Priesteramt, über den Zölibat usw.
    In welchem Zustand hat die Bischöfin das Interview
    gegeben?

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  2. Ist das nicht auch die Dame,
    die Probleme mit der Auferstehung Jesu hat?!

    http://www.abendblatt.de/hamburg/article127138400/Bischoefin-Fehrs-Die-Auferstehung-war-immer-umstritten.html

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    1. Herr Becher,
      weder aus dem von Ihnen verlinkten Artikel
      noch aus der Osterpredigt, auf die sich der Artikel bezieht,
      kann ich erkennen, dass „die Dame
      Probleme mit der Auferstehung Jesu“ hat.
      In der Predigt sagte sie:

      „Sie haben den Auferstandenen sehr wohl gesehen. Kephas. Dann die Zwölf. Danach fünfhundert Brüder auf einmal, dann Jakobus, schließlich er, Paulus, selbst … Also: Er ist wahrhaftig auferstanden. … So strahlend ins Herz gesungen, so deutlich ist die Aussage: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt! Kein Zweifel hat hier aufzukommen, liebe Gemeinde: Ostern, ja! … Es bleibt dabei: Christ ist wahrhaftig auferstanden. Nichts weniger als das. Da komme, wer wolle. Denn: Die Apostel haben es gesehen. Mit ihren eigenen Augen. Doch zunächst nützt ihnen das nichts. Denn auch im auch im damaligen Korinth wurde um die Auferstehung gestritten. Schon immer, nicht nur heute, halten es eben viele für ein intellektuelles Risiko, das wahrhaftige Lebendigwerden des Gekreuzigten zu bekennen. Und alles, was recht ist, liebe Gemeinde. Auferstehung – wie könnte man das auch verstehen im Sinne eines intellektuell durchdrungenen Nachweises? … Aber ich glaube, dass es ist. Dass Gott ist, höher als alle Vernunft. …Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden! Ich wünsche Ihnen ein frohes, gesegnetes Osterfest! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus, dem wahrhaftig Auferstandenen. Amen.“

      http://www.st-michaelis.de/fileadmin/99-redaktion/06-predigten/04-fehrs/140420-mich-fehrs.pdf

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    2. Laut "Hamburger Abendblatt"
      sagte die Bischöfin, die Auferstehung sei umstritten.

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    3. Bitte genauer lesen!
      Laut dem Artikel im Hamburger Abendblatt
      hat Fehrs gesagt,
      dass die Auferstehung Jesu
      in der Geschichte des Christentums
      immer umstritten war -
      schon dem Apostel Paulus sei damals in Korinth
      nicht geglaubt worden.
      Wer aber daran glaube,
      für den verändere sich das eigene Leben.
      Ostern sei nicht irgendein Frühlingsfest,
      sondern die Auferstehung Jesu Christi.

      (Das entspricht dem O-Ton
      von Fehrs eindrücklicher Osterpredigt,
      vgl. Zitat und Link in meinem vorigen Kommentar.)

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