Freitag, 17. Februar 2017

Fake-News? - Wenn die "FAZ" heute meldet, dass die SPD 6 Punkte zugelegt hat und aktuell auf 30 % kommt...

Das wissen wir längst: Meinungsumfragen sind Stimmungsbarometer, Momentaufnahmen, die durchaus auch völlig daneben gehen können, siehe die falschen Prognosen vor dem Trump-Wahlerfolg.
Augenblicklich berichtet die "FAZ", dass die SPD 6 Prozentpunkte zugelegt hat und nun bei 30 % liegt, was die Wählergunst betrifft.

Merkwürdig, denke ich da, waren es kürzlich nicht sogar 31 % - und demnach sind es aktuell
1 % weniger? ---> HIER und HIER !

Man sollte das nicht überbewerten, denn ge-
wonnen oder verloren wird am Wahltag - und keinen Tag früher. 

Aber wo wir gerade so nett beieinander sitzen, füge ich noch ein paar Fake-News Fundsachen aus den unendlichen Weiten des Internets: 
Foto von der Bundesversammlung... ---> HIER !
Wassermusik... ---> HIER !
Wieder ein Falschparker erwischt... ---> HIER !
Foto aus einer Karnevalsmesse... ---> HIER !
... und zum Schluss:  Supermärkte erhöhen angeblich das Pfand auf Einkaufswagen... ---> HIER !    

Kommentare:

  1. Wunderbar, wie der Kreuzknappe unsere Profi-
    Journalisten immer mal wieder beim "Flunkern"
    erwischt!
    Das Foto der "Karnevalsmesse" (was für ein
    unsäglicher Begriff!) spricht wirklich für sich -
    das ist Zeitgeist-Kirche pur. Um so etwas machen
    wir immer einen ganz großen Bogen!

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  2. Die "FAZ" ist auch nicht mehr das,
    was sie einmal war.
    Wie die Tabelle (GRÜN) des Kreuzknappen belegt,
    ist das eindeutig falsch, was die behaupten.
    Die Frage ist nur - wozu?

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    1. Verstehe ich nicht.
      Der grüne Link beweist doch gerade, dass die Angabe der FAZ völlig richtig ist (Steigerung von ca. 23 oder 24 % Ende Januar auf 30 oder 31 % Mitte Februar, also rd. 6%).

      Bin jetzt kein Schulz-Fan und finde den Hype um den SPD-Kanzlerkandidaten in der Presse auch etwas schrill, aber in diesem Fall finde ich die Berichterstattung des Knappen viel manipulativer als die der FAZ, weil er die Zeitschiene verschweigt und verunklarend von "kürzlich" spricht.

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    2. Der GRÜNE Link
      beweist ja gerade, dass es aktuell NICHT
      31 % sind, sondern wie die FAZ vermerkt,
      nur 30 %. Das allerdings sind im Vergleich
      zur Vorwoche nicht 6 % mehr, sondern 1 % weniger!

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    3. https://www.welt.de/politik/deutschland/article162090144/SPD-Hoehenflug-gestoppt-Gruene-auf-Tiefstwert-AfD-einstellig.html

      Wie man sieht, können andere Zeitungen
      die Statistik tatsächlich lesen.
      Von 31 auf 30 % runter.
      Kein Drama, aber eben kein Aufwärtstrend,
      sondern ein ABWÄRTSTREND!

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    4. Ok, das heißt,
      die Werte sind von Ende Januar bis Mitte Februar um sagen wir 6 bis 8 Prozent gestiegen.
      Und haben dann Mitte Februar stagniert.

      Die Faz orientiert sich am Politbarometer, das ja nur einmal im Monat erhoben wird, und zeichnet demnach die Entwicklung vom Januar auf den Februar nach. Das ist doch relativ klar und transparent, auch wenn man dazu sagen könnte, dass sich momentan kein weiterer Anstieg abzeichnet.

      Der Rückgang ist dagegen eine Erfindung des Knappen,
      der 31 Äpfel mit 30 Birnen vergleicht.
      Ich bleibe dabei, der Knappe ist hier irreführender
      als die FAZ.
      Die Irreführung wirkt dann auch auf seriöse Leser wie
      Dr. Boer verwirrend, denn von einem "Abwärtstrend"
      lässt sich bei diesen Zahlen ja keinesfalls reden.
      Propagandatrick gelungen, würde ich sagen.
      Wie gesagt, ohne jede besondere Sympathie für Schulz

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    5. Helfen Sie mir beim Rechnen:
      Wenn es von 31 % auf 30 % geht,
      ist das dann aufwärts oder abwärts?

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    6. Der Kreuzknappe vergleicht,
      wie Kommentator Jorge völlig richtig anmerkt,
      Äpfel mit Birnen.

      In der FAZ geht es um die aktuelle FGW-Umfrage vom 17.02.
      Darin hat die SPD 30 Prozent,
      eine Steigerung – beim selben Umfrageinstitut! –
      um 6 Prozent ggü. der letzten Umfrage vom 27.01.

      Bei der FORSA-Umfrage von vorgestern, 15.02., wiederum
      hat die SPD 31 Prozent –
      derselbe Wert – beim selben Umfrageinstitut!
      wie in der Vorwoche und um 5 Prozent mehr
      als – beim selben Institut! – vor 2 Wochen.

      Bei INSA vom 13.02. hat …. etc.

      Die Umfrageergebnisse der verschiedenen Institute
      unterscheiden sich nun mal,
      und man kann sie nicht einfach durcheinandermixen,
      sondern muss sie getrennt, für sich betrachten.
      Wenn FWG heute 30 Prozent meldet
      und FORSA vorgestern 31 Prozent,
      dann ist daraus nicht zu schließen,
      dass die SPD seit vorgestern um 1 Prozent in der Wählergunst verloren hat –
      es sind nun mal 2 verschiedene Institute,
      bei beiden hat die SPD zugelegt, laut einem auf 31 Prozent,
      laut dem anderen auf 30 Prozent.

      Die FAZ berichtet korrekt und seriös
      (nur) über die FWG-Umfrage von heute.


      Aber was tippe ich mir hier die Hand fusselig! ;-)
      Der Kreuzknappe wird das alles durchaus wissen,
      offenbar ist er heute aber etwas neckisch aufgelegt …
      oder manipulativ … oder beides … ;-)



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    7. Steht ja auch im Artikel der Faz ausdrücklich drin:

      Der Fehlerbereich liegt bei Prozentwerten von 40 Prozent bei rund drei Prozentpunkten, bei Werten von zehn Prozent bei rund zwei Prozentpunkten.

      31% bei einer Befragung und 30% bei einer anderen zwei Tage später heißt also Stillstand, von mir aus auch "Höhenflug", wie die Faz etwas übertrieben enthusiatisch sagt, aber jedenfalls nicht "Abwärtstrend".

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  3. immer wieder erheiternd zu beobachten, wie bei den Rechtskatholiken, kaum kriegt die SPD mal ein paar Nanoprozentchen dazu, die jahrelange Merkel-Hassschreibe zum Verstummen gekommen ist...

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  4. Es ist schon erstaunlich,
    wie man sich wegen solch eines Pippifax
    derart aufregt.
    Tatsache ist, wie die GRÜNE Tabelle zeigt,
    dass der Aufwärtstrend der SPD ins Stocken ge-
    raten ist. Das hat der Kreuzknappe richtig
    erkannt, und das die "FAZ" sich auf Ergebnisse
    bezieht, die Tage zurückliegen, ist schon erstaunlich.
    Da ist der Hobby-Blogger eindeutig aktueller.
    Aber mal abgesehen davon - wäre es nicht an der Zeit,
    sich mal etwas intensiver mit dem Herrn Schulz
    zu beschäftigen???

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    1. Das können Sie dem Kreuzknappen
      nun aber wirklich nicht vorwerfen.
      Etwas zurückblättern im Blog, und Sie finden
      einen informativen Artikel über Martin Schulz
      und seine Vergangenheit!
      Im übrigen dürfte der Absturz noch etwas
      beschleunigt werden, wenn unsere Medien den
      Mumm besitzen, so wie sie das z.B. bei Alt-
      bundespräsident Wulff gemacht haben,
      Merkwürdigkeiten nachzugehen.
      Aktuell braut sich immer mehr zusammen:

      Heute:
      https://www.tagesschau.de/inland/schulz-mitarbeiter-101.html

      http://www.fr-online.de/leitartikel/spd-kanzlerkandidat-martin-schulz-ist-teil-des-systems,29607566,35159996.html

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    2. Die scharfen Geschütze, die Schulz wieder runterholen sollen, werden ja auch gerade jetzt erst aufgefahren. Darüber berichtet genau dieselbe Zeitung (Faz). Logisch, dass das nicht folgenlos bleibt. Ob aber die momentane Stagnation in einen Abwärtstrend führt oder ein relativ stabiles Niveau bildet, kann man seriös heute noch nicht sagen, sondern erst in ein paar Wochen.

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/martin-schulz-soll-engels-karrierevorteil-verschafft-haben-14882598.html

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  5. Tschuldigung,
    aber lest ihr hier eigentlich keine Vergleichs-
    zahlen der diversen Institute?
    Dass es langsam wieder abwärts geht in den
    Umfragen für die SPD, ist doch sowas von klar
    belegt:

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/30321/umfrage/sonntagsfrage-zur-bundestagswahl-nach-einzelnen-instituten/

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    1. Diese Grafik von "statista" bringt exakt dieselben Zahlen wie der grüne Link des Knappen. Die waren schon besprochen.

      Es pendelt halt etwas. Nach so einem spektakulären Sprung wie in den letzten 3 Wochen kann man aber nicht von einem "Abwärtstrend" sprechen, nur weil Ergebnisse verschiedener Befrager auf weiterhin hohem Niveau an kurz hintereinander liegenden Tagen um einen Punkt voneinander abweichen. Das macht man nur, wenn man etwas herbeireden will.
      Da der Knappe den Zeitungen das laufend vorwirft, finde ich es spannend zu sehen, dass er das selber genauso macht.

      Das ist das Einzige, was mich wirklich an der Sache interessiert, Schulz oder die SPD sind mir egal.

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  6. Aufwärtstrend, Abwärtstrend?
    Also auch bei mir sind 30 weniger als 31.
    Haben da einige in der Schule gefehlt?
    Eindeutig:
    Der Aufwärtstrend von Schulz ist gebrochen,
    auch wenn man uns seitens gewisser Leser
    hier einen Bären aufbinden will.

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  7. Das sollte der Kreuzknappe mal berichten:
    Ein entlarvender Artikel
    über Martin Schulz:

    https://www.fabio-de-masi.de/de/article/1409.was-erlauben-schulz.html

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  8. Ach,
    sogar der SPIEGEL...

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-verhalf-markus-engels-zu-dauerdienstreise-a-1135053.html

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  9. ein Münchner auf Erden18. Februar 2017 um 06:27

    Martin Schulz muss zurücktreten!!!

    "Der Fall Engels ist laut "Spiegel" nicht der einzige Fall, in dem Schulz sich möglicherweise regelwidrig für enge Mitarbeiter einsetzte. Wie das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf einen internen Vermerk von Beamten des Europaparlaments berichtete, versuchte Schulz im Oktober 2015 in vier weiteren Fällen, Mitarbeitern in seinem Präsidentenkabinett Karrierevorteile zu verschaffen. Schulz’ Entscheidungen seien in großen Teilen "nicht vereinbar mit den Personalvorschriften" der EU, schrieben die Beamten den Angaben zufolge."

    http://www.focus.de/politik/deutschland/aufgedeckt-neue-vorwuerfe-der-beguenstigung-von-mitarbeitern-gegen-schulz_id_6663827.html

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