Donnerstag, 16. Februar 2017

Homosexualität? - Bei den Anglikanern hat's gestern unerwartet mächtig geknallt

Erinnern Sie sich noch an den gewöhnungsbedürftigen Witz,  den der anglikanische Erzbischof Justin Welby Papst Franziskus bei einem Treffen erzählte: "Was ist
der Unterschied zwischen einem Liturgiker und einem Terroristen?

Welbys Antwort: Mit dem Terroristen kann man verhandeln" ---> HIER !
Ich gestehe, angesichts der zahlreichen Opfer islamistischer Anschläge kann ich über sowas deutlich weniger lachen als der Papst.
Aber nun zu den Angelikanern: Sie werden bekanntlich seit Jahren von Krisen und Kirchenaustritten mächtig geschüttelt, siehe z.B. --> HIER !
Gestern hat es dann richtig geknallt: Völlig überraschend wurde der Bericht der Bischöfe zum Thema abgeschmettert; man lese ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. So bringt man sich selbst ins Abseits.
    Die Gläubigen - und sogar viele Bischöfe -
    machen eben nicht jeden Mist mit,
    den sich die Reformer ausdenken.
    Den Katholiken kann dies als warnendes Beispiel
    dienen:
    https://www.evangelisch.de/inhalte/130059/08-01-2016/erzbischof-von-canterbury-beraet-mit-oberhaeuptern-aller-kirchenprovinzen-ueber-kurs-der

    Was den "Witz" betrifft, bleibt auch mir
    das Lachen im Halse stecken. Ich fasse es nicht !!!

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  2. Was scheren wir uns um die Anglikaner?
    Wir haben mit unseren Spezies genug zu tun...

    http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/charamsa-kritisiert-benedikt-und-franziskus

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  3. Lasst sie doch ihre Homo-Träume träumen,
    die anglikanischen Bischöfe!
    Desto mehr Priester laufen zu uns Katholiken
    über, also bitte weiter so...

    https://www.welt.de/politik/ausland/article11883575/Anglikaner-kehren-zurueck-in-den-Schoss-Roms.html

    http://www.bkz-online.de/node/223486

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    1. Homophobie in der Kirche ist ein schlimmes Problem.
      Wie man da frohlocken kann, noch mehr von der Sorte (zudem auch noch "Priester") in den eigenen Gemeinden begrüßen zu dürfen, ist mir unverständlich.

      Zumal die dann ja extra zu uns wechseln, weil sie denken, die Katholiken entsprächen besser ihren Vorstellungen, also mit völlig falschen Erwartungen konvertieren.

      Glücklicherweise hat sich dieses Thema durch die Freundschaft zwischen Welby und dem Papst mehr oder weniger erledigt, für den Moment jedenfalls.

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    2. Frau Theodora,

      „Knackspunkt“ sind nicht die anglikanischen Bischöfe, sondern die Priester.
      Die Synode der Kirche von England aus Bischöfen, Priestern und Laien
      hat am Mittwoch über einen Bericht der Bischöfe entschieden.
      Darin bekräftigen Bischöfe die Ablehnung gleichgeschlechtlicher Ehen.
      Homosexuelle Geistliche sollen weiterhin zölibatär leben,
      eine kirchliche Trauung von Schwulen und Lesben soll es nicht geben.
      Dieser Bischofsbericht wurde auf der Synode von den Priestern
      mehrheitlich abgelehnt. Damit ist der Bericht nicht durchgekommen
      – denn für eine Annahme wäre eine Mehrheit
      in jedem der drei „Häuser“ (Bischöfe, Priester, Laien) notwendig gewesen.

      Außerdem: Ihre Links zu Artikeln über die Personalordinariate
      für (ehemalige) Anglikaner sind nicht besonders schlagkräftig
      bzgl. „desto mehr“ (anglikanischen) Priestern, die „zu uns überlaufen“.
      Diese Personalordinariate sind nämlich kein großes Erfolgsmodell.

      Die drei unter Benedikt XVI. von 2011 bis 2012 initiierten Personalordinariate
      für anglikanische/episkopalische Gläubige,
      die zur römisch-katholischen Kirche übertreten,
      haben weltweit ca. 12.100 Gläubige –
      bei weltweit ca. 80 Millionen Mitgliedern der anglikanischen Kirchengemeinschaft –
      und ca. 140 Priester.
      Z. B. im Personalordinariat für England, Schottland und Wales:
      ca. 3.500 Mitglieder (86 Priester, also 1 Priester auf 41 Gläubige).

      Allerdings hat es in der Kirche von England von 1994
      (Einführung der Frauenordination) bis 2000 nach Schätzungen aus 2014
      ca. 250 Übertritte von Priestern zur katholischen Kirche gegeben,
      ab 2001 weitere 51 (hier geht also um Anglikaner, die „direkt“,
      ohne Personalordinariat, katholisch werden),
      hinzu kommen ab 2011 eben die 86 Priester im englischen Personalordinariat, gesamt also ca. 390 übergetretene Priester.

      Das bedeutet für die Kirche von England mit ihren ca. 18.000 Geistlichen
      einen relativ kleinen Verlust, zugleich aber bedeutet es
      für die römisch-katholische Kirche in England
      im Blick auf deren deutlich geringere Anzahl von Priestern (ca. 4.000)
      durchaus einen signifikanten Gewinn,
      zumal in einer Zeit abnehmender Priesterweihen.

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  4. @Jorge: Was ist denn "Homophobie"? Zwanghafte Angst vor Gleichförmigkeit? Sozusagen das Gegenteil von Monk? Und das soll ein großes Problem in der Kirche sein? Vielleicht in Teilen der modernen Kirche in der es eine Art Abwechslungssucht gibt (promiskuitive Liturgiegestaltung und ähnliches), doch sonst sehe ich das nicht einmal ansatzweise.

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    1. um es mit einem Shakespeare-Zitat zu sagen:
      Gut gebrüllt Löwe!
      Und zum Thema Liturgie gibt es nur zwei Sätze zu sagen:
      Tu das Rote! Lies das Schwarze!
      ;-)

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