Freitag, 24. Februar 2017

"katholisch.de": Papst Franziskus zieht seinen Willen als Machtpolitik konsequent durch...!

Die - ironisch formuliert - Werbeeinblendung bei "katholisch.de" für das linkskatholische "PUBLIK-Forum" ist wohl eher misslungen: Im heutigen Standpunkt darf sich dessen "Chefredakteur" Thomas Seiterich mal wieder nach Herzenslust auslassen über
den Papst und die Kirchenpolitik, so wie er das aus seiner Ecke für rich-
tig hält.
Und so erfahren wir denn auch unter der Schlagzeile "Ein entschiedener Reformer zieht durch", dass der Papst quasi mit den Ellenbogen durch-
regiert: Er habe in Italien bereits ein Drittel der Bistümer neu besetzt
und arbeite weiter mit "Personalpolitik ist Machtpolitik".
Dass dabei die korrekten Namen der Vorgängerpäpste bei Thomas Seiterich direkt mal auf der Strecke bleiben, ist wohl nur ein Kollateral-
schaden seiner Interpretation des konsequenten Umsteuerns in der Kirche, bei dem (nur) Kandidaten zum Zuge kommen, die "seinem Profil ent-
sprechen"
...  ---> HIER !

Doch die Leser bei "katholisch.de" und bei dessen Facebook-Auftritt sind da nicht unbedingt der gleichen Meinung. Eine Leserin findet, "das
ist nur das typische Vorgehen von Publik-Forum-Aktivisten, die gerne Gegensätze konstruieren..."
, und ein anderer Leser merkt an: "Der Kom-
mentar ist sprachlich auf unerfreulichem Niveau und bedient primitive Stereotype..."

Für meine Leserinnen und Leser kommt die Sichtweise von Herrn Seiterich nicht wirklich überraschend, durften sie ihn doch früher schon mit seinen Einseitigkeiten "genießen"; man schaue ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Wer hätte gedacht,
    dass die Tradis aus so einer ungewohnten Ecke
    all ihre Befürchtungen derart deutlich bestätigt
    bekommen?!
    Danke jedenfalls für die Klarheit, wie dieser
    Papst mit eisernem Besen fegt!

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    1. Jahrzehntelang haben sich die Tradis einen Papst gewünscht, der mit eisernem Besen durchfegt - jetzt haben sie endlich einen bekommen, und schon wieder isses nicht recht, und sie nölen weiter

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  2. Wunderbar,
    wie Thomas Seiterich den Papst als
    reinen Machtmenschen entlarvt.
    Dem ist nichts hinzuzufügen.

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  3. Ordinariatsgeschädigter24. Februar 2017 um 13:13

    Wenn man die Sichtweise von Herrn Seiterich
    im verlinkten Artikel und erst recht in den
    ergänzend vom Kreuzknappe verlinkten Artikeln liest,
    kann man den Eindruck gewinnen, dass dieser Herr
    einem krassen schwarz-weiß-Denken anhaftet und
    Kirche offenbar als Kampf aller gegen alle versteht.
    Naja, die auffallend geringe Auflage von "PUBLIK-Forum"
    und das versprengte Häuflein von "Wir sind Kirche"
    zeigt anschaulich, dass er damit auf verlorenem Posten
    steht.

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