Donnerstag, 9. Februar 2017

Kommunion Wiederverheirateter bleibt die Ausnahme - Bischof Oster macht sich unbeliebt

Sowas sagt man doch nicht! 
Heutzutage betonen Bischöfe eher die Gewissensentscheidung des Einzelnen, die der Eucharistiespender mehr oder weniger zur Kenntnis zu nehmen hat.
Ab und zu macht sich der Passauer Bischof Stefan Oster in gewissen Kreisen ziemlich unbeliebt (zum Ausgleich klatschen andere ihm dafür Beifall) - jetzt hat er im Interview mit KNA nochmals betont, dass auch nach dem Hirtenwort der deutschen Bischöfe nach wie vor der "anspruchsvolle" Weg gilt, bei dem die Priester die wiederverheiratet Ge-
schiedenen, die zur Eucharistie hinzutreten wollen, "entsprechend der Lehre der Kirche" im Gespräch "auf dem Weg der Unterscheidung begleiten" müssen. Dabei gebe es weder einen An-
spruch auf Absolution noch auf den Kommunionempfang. ---> HIER !

Er hatte sich schon im Juli 2016 mit einem beachtenswerten Brief an die Priester seines Bistums aus dem Fenster gelehnt. ---> HIER !
Bischof Oster verbiegt sich nicht - er sagt, was er denkt, auch wenn es so heiße Eisen sind wie diese ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Dieser Bischof mit seinen erzkonservativen Ansichten
    gehört nicht mehr in diese Zeit! - Die Gläubigen im
    Bistum Passau tun mir leid. Über dem Gesetz, das er
    so hoch hält, steht die Barmherzigkeit !!!

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    1. Achwas. Die Richtlinie von Oster ist doch vollkommen ok und liegt komplett auf der Linie von AL und jetzt auch den dt. Bischöfen. Er drückt sich halt bloß etwas vorsichtiger und traditioneller aus, was solls.

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  2. Endlich mal ein Bischof, der kein Weichei ist!
    Im Klartext:
    Viele wiederverheiratet Geschiedenen wählen den
    bequemen Weg. Warum machen sie sich nicht die Mühe,
    den Weg über das katholische Ehegericht zu gehen?
    Was haben sie zu verbergen?

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    1. Da hat einer offenbar nur Bahnhof verstanden.

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  3. Alle Achtung vor diesem Bischof!
    Wobei man dazu erwähnen muss, dass der Papst
    den Schlammassel durch seine unpräzisen Aussagen
    erst verursacht hat.

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    1. Man könnte zur Abwechslung auchmal die Wahrheit sagen:
      Zwischen das Papier von Oster und das von Papst Franz passt kein Blatt Papier.
      Außerdem beweist die Veröffentlichung im Juli 2016 wieder einmal, dass es an AL nichts groß misszuverstehen gibt und Bf. Oster sofort präzise erkannt hat, was Sache ist.
      Obwohl er vor und während der Synode immer der Ansicht war, Änderungen seien nicht zu erwarten, hat er sie nach dem Papstschreiben gleich begriffen und umgesetzt.

      Man muss sich schon entscheiden, entweder findet man die „Dubia“ gut oder Bf. Oster.
      Entweder sind Ausnahmen möglich (Oster+Franz) oder nicht („Dubia“). Beides geht nicht, Eremitin.

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  4. Der Brief von Bischof Oster an die Priester
    ist spitzenmäßig, theologisch wie auch pastoral.
    Auch der Anhang!

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    1. Hab ich schon vor 7 Monaten gesagt.

      Über „theologisch“ und „pastoral“ kann man vllt. im Detail auch streiten, so ein helles Licht ist Oster in beiden Punkten auch nicht, aber seine angenehm offene und klare Sprache und große Gesprächsbereitschaft ist eine tolles Kapital, mit dem er weiter wuchern sollte.

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  5. Ja, wie Jorge schon erkannt hat.
    "Radio Vatikan" - deutsche Redaktion -
    kann man nicht trauen.

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