Dienstag, 21. Februar 2017

Malteser-Streit: Jetzt ist Kardinal Burke doch ziemlich angekekst..!

Kardinal Burke "sieht sich verleumdet" - so kann man es in einigen Medien seit gestern lesen. Der Malteserstreit ist zwar offiziell durch das ... *) Eingreifen des Papstes beendet, aber das heißt ja nicht, dass damit nun alles klar ist. Kardinal Burke ist jedenfalls ziemlich angekekst, und wer das liest, kann seine Sichtweise vielleicht auch nachvollziehen. ---> HIER und HIER !
Zur Erinnerung schaue man ---> HIER und HIER !
Der Platzhalter als Sonderservice des "Kreuzknappen"   ... *)   ermöglicht dem Leser das gedankliche Einsetzen diverser Begriffe von unrechtmäßig über mutig und entschlossen bis hin zu völkerrechtswidrig.

Kommentare:

  1. Ich bevorzuge "völkerrechtswidrig"!

    http://kath.net/news/58315

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  2. Der Herr Kardinal Burke und sein Sprachrohr Pentin sind ganz offensichtlich hochgradig unehrlich (um das Wort "verlogen" zu vermeiden).

    O-Ton Hoffman-Rumerstein im 'Der Standard'-Interview:
    Ich war anwesend, das ist richtig. Das Gespräch fand in einer normalen Gesprächsform statt. Boeselager hat zu den Rücktrittsforderungen von Kardinal Burke Nein gesagt. Und ich habe nachher den Kardinal noch zum Auto begleitet.

    Burke gibt folgendes zu: "Ich habe bloß festgestellt, dass die Person, die wissentlich die Verteilung von Verhütungsmitteln in den Ordenswerken zugelassen hat, die Verantwortung übernehmen sollte.".

    Sorry, aber das ist eine Rücktrittsforderung gegen Boeselegaer, was denn sonst. Dass Burke nicht befugt war, eine solche zu stellen, und dass Festing diese Forderung dann übernommen hat (und damit "formal" gestellt) bestreitet niemand.

    Das Faktum bleibt: Burke hat unter dem Vorwand, einen Auftrag des Heiligen Stuhls zu besitzen, den Rücktritt Boeselegers gefordert, und Festing ist, warum auch immer (sei es, dass er diese Einmischung des Vatikan akzeptierte, sei es, dass es ihm gerade recht kamm, weil er Boeselager sowieso loswerden wollte), darauf eingegangen.

    Es ist wirklich witzig, dass konjservative Kreise die damalige (vermeintliche) Einmischung des Vatikan gutheißen, die jetzige Korrektur dieser Einmischung durch den Papst jetzt aber als "Einmischung in die Souveränität des Ordens" ablehnen. Und Burke und Pentin schreien "Verleumdung", obwohl Hoffman-Rumerstein genau das erzählt hat, was auch Burke zugibt, und wie es offensichtlich war.

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