Donnerstag, 9. Februar 2017

Papst Franziskus warnt vor übertriebener Marienverehrung!

Wie "Radio Vatikan" heute schreibt,
hat Papst Franziskus im Gespräch mit Ordensoberen auch vor einer "übersteigerten Marienfrömmigkeit" gewarnt, so der Artikel. 
„Die wahre Madonna ist die Mutter, die Jesus in unserem Herzen zur Welt bringt. Diese Mode der Superstar-Madonna, wie eine Darstellerin, die sich selbst in die Mitte rückt, das ist nicht katholisch.“ ---> HIER !
So knapp und so allgemein, wie er das mal wieder ausgeführt hat, kann man dem zu-
stimmen - oder es auch als Anbiederung an die Protestanten deuten, je nach eigenem Blick.
Was ist ganz konkret "gesund" und gut katholisch, und was ist "über-
steigert" oder gar krank? - Da sind wir leider nach den päpstlichen Aus-
führungen nicht wirklich schlauer...

Wie sehen Sie das, liebe Leserinnen und Leser?

Kommentare:

  1. Wer so wenig sagt, der sagt eigentlich nichts.
    Und der setzt sich in der Tat der Gefahr aus,
    gründlich missverstanden zu werden.
    Ich bedaure auch, dass dieser Papst immer nur solche
    Wortbrocken in den Raum stellt, mit denen keiner
    was anfangen kann.
    Jedenfalls bleibe ich mit oder ohne Papst dabei
    und verehre die Mutter Gottes als unser großes Vorbild
    im Glauben!

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  2. Maria weint über Papst und Bischöfe

    „Die Häupter, die Führer des Gottesvolkes,
    haben das Gebet und die Buße vernachlässigt,
    und der Dämon hat ihren Verstand verdunkelt;
    sie sind irrende Sterne geworden, die der alte
    Teufel mit seinem Schweife nach sich zieht,
    um sie zu verderben.“

    (Aus der Botschaft der Muttergottes in
    La Salette 1846)

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    1. Danke für das Beispiel übertriebener Marienfrömmigkeit!

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  3. Die Aussage wird verständlicher,
    wenn man weiß, dass kurz vorher das
    Treffen der EKD mit dem Papst war,
    wobei er eine Lutherbibel geschenkt bekam.

    http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/oekumene-wurde-mit-vielen-worten-wenig-gesagt-99815.html

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  4. Schon wieder eine Papst-Ausssage, die für Schnappatmungsanfälle bei den marienseligen Tradis sorgen wird. Dabei ist sie so banal biblisch, dass sie sich von selber versteht.

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  5. Wenn jemand so viel redet, dann sollte man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen.

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  6. Ohne nähere Erklärungen, die vom Vatikan nach-
    geliefert werden sollten, wirken die Papstworte
    leider wie Geschwätz.
    Da kann jeder hineindeuten, was er möchte.
    Was ist eigentlich mit seinem Entscheid über
    Medjugorje? - Meines Wissens liegen die Unterlagen
    seit über einem Jahr (!) auf seinem Schreibtisch

    http://de.radiovaticana.va/news/2016/07/04/vatikan_medjugorje_noch_in_pr%C3%BCfung/1241969

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    1. Man könnte die Papst-Aussagen durchaus auch so deuten,
      dass sie sie (auch) auf Medjugorje beziehen … (negativ …)
      Wenn man sie komplett liest!

      Denn in dem von Radio Vatikan wiedergegebenen verkürzten Text
      fehlt leider ein ganz entscheidende Satz
      (Maria als jemand, der jeden Tag neue Nachrichten schickt),
      ohne die man die Passage, insbesondere deren zweite Hälfte,
      gar nicht richtig verstehen
      bzw. eigentlich sogar nur missverstehen kann.

      Die Passage in meiner eigenen Übersetzung
      (nebenbei: wenn man das liest,
      treffen auch die obigen Aussagen des Kreuzknappen,
      die ja auf dem Radio-Vatikan Artikel beruhen, so nicht zu,
      m. E. geht es Franziskus hier auch nicht um einfach nur „übertriebene“,
      sondern um schon im Kern
      „falsche“, unkatholische Marienverehrung/Mariendarstellung):

      Auf die Frage, warum er für die nächsten drei Weltjugendtage
      (2017 und 2018 dezentral als „Hinführung“
      zum zentralen WJT 2019 in Panama)
      jeweils ein marianisches Motto gewählt habe,
      antworte Franziskus:

      „Die Auswahl der marianischen Mottos für die nächsten drei Weltjugendtage geht letztlich nicht auf mich zurück, sondern seitens Lateinamerikas war eine deutliche marianische Präsenz gefragt. Lateinamerika ist ja der Jungfrau besonders verbunden, und mir erschien das eine sehr gute Sache. Ich hatte keine anderen Vorschläge, und ich war zufrieden damit. Aber bitte die wahre Madonna! Nicht die Madonna an der Spitze eines Postamtes, die jeden Tag einen anderen Brief verschickt und sagt: „Meine Kinder, tut heute dies und morgen das!“ Nein, nicht eine solche Madonna! Die wahre Madonna ist die, die in unseren Herzen Jesus hervorbringt, eine Mutter. Dieser Modetrend „Madonna der Superstar“, eine Madonna, die im Rampenlicht stehen will, ist nicht katholisch.“

      http://www.corriere.it/cronache/17_febbraio_08/papa-francesco-si-c-corruzione-vaticano-ma-non-perdo-serenita-938f52d2-ee18-11e6-a862-71d7d0cd9644.shtml


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    2. Der Link in meinem obigen Posting war verkürzt - jetzt fang ich auch schon mit Verkürzungen und Fakes an :-) :-) - hier komplett:

      http://www.corriere.it/cronache/17_febbraio_08/papa-francesco-si-c-corruzione-vaticano-ma-non-perdo-serenita-938f52d2-ee18-11e6-a862-71d7d0cd9644.shtml

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  7. ein Priester (75 Jahre)9. Februar 2017 um 17:54

    Von der Neuevangelisierung, die Papst
    Franziskus immer wieder gefordert hat, ist bei ihm
    selbst nicht viel übrig geblieben.
    Was soll man mit dieser flapsigen Bemerkung anfangen?

    Dem Kreuzknappen übrigens ein dickes "Danke",
    dass er nicht so herum eiert, sondern so formuliert,
    dass man was davon hat.

    http://kreuzknappe.blogspot.de/2014/04/warum-maiandachten-mit-maria-gott-loben_6720.html

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  8. Zuerst sollte man fragen,
    ob "Radio Vatikan" (deutsche Ausgabe)
    vielleicht Fake-News verbreitet.

    Auf der deutschen Seite ist, wie so häufig,
    nicht seriös wiedergegeben, was er wirklich
    gesagt hat: "But the real Madonna!
    Not the Madonna at the head of a post office
    that every day sends a different letter, saying:
    “My children, do this and then the next day do that.”
    No, not that Madonna. The real Madonna is the who
    generates Jesus in our hearts, a Mother. This fashion
    for a superstar Madonna, who seeks the limelight,
    is not Catholic."

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