Mittwoch, 8. Februar 2017

Prof. Wollbold: Das Hirtenwort der deutschen Bischöfe "vermehrt nur die Verwirrung"!

Wer mit dem Stichwort "Professor Wollbold" nichts anfangen kann - ich habe ihn und seine Schriften vor zwei Jahren vorgestellt. --> HIER !
Heute kann man in der "TAGESPOST" (zumindest zur Zeit noch auch online les-
bar) ein ausführliches Interview mit ihm lesen, in dem er Unangenehmes ausspricht. - Da ist dann auch schon mal die Rede von "Propaganda" oder davon, dass das Hirtenwort der deutschen Bischöfe eigentlich nur "die Verwirrung vermehrt".

Interessant ist's allemal, auch wenn vermutlich nicht jeder seine Meinung teilen dürfte... ---> HIER !

Kommentare:

  1. Der Professor hat vollkommen recht.
    Da wird seitens der Bischöfe was phantasiert von
    intensiveren Ehevorbereitungskursen etc pp.
    In der Praxis weiß jeder Seelsorger,
    dass dies nicht funktioniert.
    Schon beim jetzigen System meutern manche Paare,
    wenn sie mehr als zwei Abend dafür "opfern" sollen.
    Vielleicht trägt auch die Kompetenz bzw. die Art
    und Weise, wie die Vortragenden sich des Themas
    bei solchen Veranstaltungen annehmen, mit dazu bei,
    dass mancher hinter vorgehaltener Hand von
    "Laber-Seminaren" spricht.

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  2. Ordinariatsgeschädigter8. Februar 2017 um 19:46

    "Dass das neue Papier einem Eiertanz gleicht, ist für
    mich kein Anlass zu überlegenem Lächeln. Sie versuchen
    die Linie der letzten Jahre fortzusetzen, vor allem das Positive zu sehen und wertzuschätzen.
    Das ist natürlich entlastend, nicht zuletzt angesichts des Erwartungsdrucks in der Öffentlichkeit. Leider sind dabei aber wichtige Wahrheiten unter den Tisch gefallen."

    Sehr gut beobachtet, Herr Professor!

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  3. Helmut Schneider8. Februar 2017 um 20:07

    Der entscheidende Punkt, den Wollbold nicht
    deutlich genug ausdrückt, ist doch der,
    dass wir mittlerweile so weit sind,
    dass wir das Gewissen des Einzelnen in der Praxis
    als höherrangig ansehen als die 10 Gebote.

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  4. Verwirrung stiften ist längst Staatskirchenräson.

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  5. Eine interessante Stimme zwischen den ansonsten unvereinbar erscheinenden Lagern. Ein wesentlicher Aspekt fehlt allerdings: die deutschkatholische Kirche versucht aus Kirchensteuererhaltungsgründen die moralischen Anforderungen an ihre Mitglieder auf Niedrigstniveau zu halten. Allein aus diesem systemimmanenten Grund kann eine Ehevorbereitungspastoral, die diesen Namen verdient, nicht gelingen. Sie würde ja dem volkskirchlichen Agreement - Lebenswendenzelebration gegen Kirchensteuer ohne weitere Belästigung - entgegenstehen. Katholische Predigten sind zwar typischerweise extrem moralinsauer, aber nie konkret auf die Einhaltung der Gebote bezogen, sondern lediglich auf ein allgemeinmenschlich unbestimmtes Nett- und Gutsein bezogen.

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