Dienstag, 7. Februar 2017

Protestantin sollte in Heiliger Messe predigen - Kennen Benediktiner das Kirchenrecht nicht?

Da staunte ich nicht schlecht über einen heutigen Artikel beim Kölner "domradio". Da haben die Benediktiner der Abtei Königs-
münster bei Meschede doch tatsächlich eine evangelische Theologin zu einer Predigt innerhalb der Heiligen Messe eingeladen.
Dabei weiß eigentlich jeder, dass dies nicht statthaft ist, und so kam auch geradezu zwangsläufig der nötige Einspruch vom Erzbistum Paderborn.

Jetzt hat man den Salat, und die Benedik-
tiner haben damit der Ökumene wohl eher einen Bärendienst erwiesen... ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Klar kennen die das Kirchenrecht nur zu gut.
    Meine Vermutung - das kann ich selbsverständlich
    nicht beweisen! - ist ganz einfach die:
    Die dortigen Benediktiner haben darauf spekuliert,
    dass der Erzbischof es schon nicht wagen wird,
    nachträglich dagegen vorzugehen, nachdem die Einladung
    an die Theologin längst raus war.

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  2. Die ökumene-trunkenen Benediktiner
    haben hoch gepokert ... und verloren.
    So sehe ich das.
    Nun ist das Porzellan zerdeppert,
    und das können die sich auf die Fahnen schreiben.

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  3. Ein Abt, der das Kirchenrecht nicht kennt, ist wie ein Schlosser, der nicht weiß, was eine Schraube ist.

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  4. Das ist doch längst gang und gäbe. Der Pfarrer unserer evangelischen Schwestergemeinde predigt jedes Jahr bei uns in einer Messe - und alle freuen sich daran, kein Mensch regt sich darüber auf. Auch kein Ordinariat.

    Man kann dass "Recht" auch zu Tode reiten. Nicht umsonst sagten die alten Römer: Fiat iustitia, et pereat mundus.

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    1. Duözesaner Bürohengst8. Februar 2017 um 06:33

      Was für ein Quatsch, Gottfried K.!
      Alle Fälle, die dem Ordinariat gemeldet werden
      - das Ordinariat ist nicht allwissend! -,
      werden garantiert unterbunden!

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