Dienstag, 28. Februar 2017

Verzichten Sie in der Fastenzeit auch auf den Nachtisch - oder auf das Kreuz...?

Wie jemand fastet, das ist fast eine "intime" Angelegenheit, finde ich.-  Jesus warnte schon, weil er die menschliche Eitel-
keit durchschauen konnte: „Wenn ihr fastet, sollt ihr
nicht sauer dreinschauen wie die Heuchler; denn sie ver-
stellen ihr Gesicht, um sich vor den Leuten zu zeigen mit ihrem Fasten. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt..."
(Mt 6,16-18)
Anregungen und Tipps für's Fasten bzw. für den bewussten Verzicht sind gut, aber entscheiden sollte jede(r) für sich, und zwar, ohne es an die große Glocke zu hängen.

Die Bandbreite ist da riesig und reicht von denen, deren Verzicht darin besteht, auf's Fasten zu verzichten, bis hin zu den religiösen Extremsport-
lern (habe ich selbst bei Katholiken erlebt), die zwei Tage in jeder Fasten-
woche komplett ohne feste Nahrung auskommen.
Da gibt es die Ordensschwestern, die in der Fastenzeit auf den Nach-
tisch
verzichten ( ---> HIER !), da verzichtet ein bekannter Kurienerz-
bischof
auf Süßigkeiten und auf Wein ( ---> HIER !), bis hin zu der evangelischen Expertin, die vorschlägt, auf große Worte wie "Kreuz"
und "Jesus" zu verzichten ( ---> HIER !).

Einige Statements von Verzichtern und Nicht-Verzichtern gibt es in dem kurzen Video ---> HIER !
Gibt es Tipps, Bekenntnisse oder gar Eingeständnisse seitens meiner Leserinnen und Leser?
Ich wünsche allen jedenfalls schon mal eine gesegnete Fastenzeit!                   Ihr Kreuzknappe   

Kommentare:

  1. Wir verzichten auf Süßes,
    denn wir sind richtige Leckermäuler, und da
    kommt beim Einkauf einiges zusammen.
    Die geschätzten Ersparnisse von 15 Euro pro
    Woche geben wir in den Klingelbeutel.

    AntwortenLöschen
  2. Manche Verzichte machen nur Sinn,
    wenn sie in der Familie gemeinsam gemacht werden.
    Weil wir ehrlich gesagt viel zu lange vor der
    Glotze sitzen, haben wir heute beschlossen, dies-
    mal in der Fastenzeit wöchentlich nicht mehr als
    12 Stunden Fernsehen zu gucken. Es wird Protokoll
    geführt...!

    AntwortenLöschen
  3. ein Münchner auf Erden28. Februar 2017 um 18:37

    Ich habe mir vorgenommen, in der Fastenzeit
    deutlich weniger Zeit am Computer bzw. im
    Internet zu verbringen.
    Ob ich den guten Vorsatz durchhalte, weiß ich
    allerdings noch nicht.
    P.S. Der Kreuzknappe wäre dann auch davon be-
    troffen!!!
    ;-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Was soll den diese Weichei-Tour?
      Ich weiß noch nicht, ob ich das durchhalte -
      pardon, aber wer schon so an die Sache
      herangeht, der kalkuliert das Versagen
      schon ein. Das kann dann nix werden !!!!

      Löschen
  4. Mich stört das Wort "verzichten" gewaltig,
    das hat sowas Mitleid heischendes.
    Wir verzichten nicht, sondern unsere Familie
    schenkt stattdessen, und zwar Zeit.
    Wir laden Flüchtlinge ein zu uns nach Hause
    und wir machen Besuche im Altenheim.
    Ob's so klappt, wir wir uns das denken,
    werden wir sehen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Summorum pontificum28. Februar 2017 um 19:34

      "Wir laden Flüchtlinge ein zu uns nach Hause" - hier hätte die Fastenzeit eine tiefen Sinn: mit "Flüchtings"fasten!

      Löschen
    2. Bei solchen "Kommentaren" kann man nur noch sagen: Sie haben sich Ihren Nicknamen sehr zu Recht gewählt!!!

      Löschen
    3. Ja, so san's, die alten Tradileut'...

      Löschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================