Montag, 13. März 2017

Am 13. März 2013 - Der neue Papst heißt Franziskus!

Vier Jahre ist es
also schon her seit der Wahl von Papst Franziskus. Zeitungen und Inter-
net werden heute voll davon sein. Ich kann mich also kurz fassen, es besteht ein großes Angebot der Informa-
tion dazu.
Dass ich mich manchmal schwer tue mit diesem spontanen und redseligen Papst, habe ich in den vergangenen Monaten und Jahren nicht verbergen können.
Als er Kardinal Burke aus dem Vatikan entfernt hat, war für mich eigent-
lich das Maß voll - und ich kündigte voller Enttäuschung die Schließung dieses Blogs an.

Wie man sieht, kam es dann doch anders, und ich mühe mich redlich,
mehr Geduld und Verständnis zu haben. Und - was mich richtig gefreut
hat - eine Leserumfrage in meinem Blog zeigte, dass der Papst trotz gewisser Einwände bei meinen Lesern doch sehr beliebt ist.

Es sind also gemischte Gefühle an solch einem Tag, ich gebe es zu.
Aber er ist der Papst, und das heißt für mich als Katholik, dass ich darauf vertrauen darf, dass der Heilige Geist sich gebührend um ihn und die Kir-
che kümmert, ohne Überstunden zu berechnen. Und so kommt es, dass ich trotz Papst immer noch ziemlich oft gut schlafen kann. Und das ist doch auch schon was... - Ich werde für ihn beten!

Ein paar Erinnerungslinks gibt es ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. ein Priester (75 Jahre)13. März 2017 um 06:32

    Mir geht es ähnlich, und trotzdem sage ich mir
    immer wieder: ER IST DER PAPST, und nicht ich
    bin dafür verantwortlich. Da muss sich der liebe
    Gott drum kümmern, und auf den vertraue ich,
    unabhängig vom Benehmen von Priestern, Bischöfen
    und Päpsten!

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  2. Tradi's Liebling13. März 2017 um 06:58

    Diese Haltung, werter Kreuzknappe,
    macht Ihren Blog im Gegensatz zu anderen Tradi-Blogs
    auch für "Normalos" lesbar - Sie haben einen klaren
    Standpunkt in vielen Fragen, aber Sie lassen auch andere
    Meinungen zu.
    Auch ich bete für den Papst, und auch für die Tradis,
    dass der heilige Geist denen auch mal einen Besuch ab-
    stattet... ;-)

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  3. Wenn Papst Franziskus seinen Angestellten den
    Lohn kürzt oder im Gästehaus doch isoliert in der
    Ecke sitzt, dann ist mir das schnurzegal.
    Dass er aber durch "Amoris Laetitia" die katholische
    Lehre letztlich zu einer Einzelfall-Philosophie
    herabsenkt, ganz und gar nicht.
    In den Zehn Geboten steht übrigens interessanterweise
    auch nicht "Du sollst nicht töten, aber unter Berück-
    sichtigung deines Einzelfalls und der sonst entgangenen
    Karrierchancen ist die Abtreibung akzeptabel"!

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    1. Ausgerechnet als Polizist eine so krude Auffassung vom Tötungsverbot zu haben, finde ich sehr bedenklich. Was machen sie eigtl. mit Ihrer Dienstwaffe? Steckt die ungeladen im Holster?

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    2. Es ist bemerkenswert, dass Jorge
      die 10 Gebote für "krude" hält.

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    3. Ich würde mich freuen, wenn logisch durchdachte Entgegnungen kommen, auf die man sich einlassen kann. Mit solchen Quatsch-Einwürfen geht das aber leider nicht. Das ist wie Erdogans Nazischelte, zu abwegig, um darauf zu antworten. Also: erst denken, dann reden, bitte :-)

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  4. Papst Franziskus, da stimme ich dem verlinkten
    Publizisten zu, ist "ein Chaot und Populist"

    http://www.fr.de/kultur/kritik-an-papst-franziskus-chaot-und-populist-a-481746

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  5. Die Hoffnungen der Tradis
    auf eine "biologische" Lösung des Papstproblems
    haben sich bislang ja nicht erfüllt...

    http://kreuzknappe.blogspot.de/2013/09/konservative-katholiken-wollen-also-den.html

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  6. Dass die Schaffenskrise des Kreuzknappen damals etwas mit dem Papst zu tun hatte, hatte der Bloginhaber ja gesagt, aber dass es da ausgerechnet um Kardinal Burke ging, ist mir ganz neu. Wie kann so ein Mensch einen solchen Eindruck hinterlassen, dass man seinetwillen derart trauert?

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  7. Interessant der ausgewogene, ausführliche
    Kommentar des ZDF-Vatikan-Korrespondenten Erbacher:

    "Kritik wird immer wieder laut an seinem Führungsstil.
    Er rede ständig von synodalen Strukturen und Beratungen,
    habe den Vatikan aber ganz auf seine Person als einzigem Entscheider ausgerichtet.
    Vorbei sind die Zeiten von mächtigen Kardinalstaats-sekretären, Präfekten einzelner Kurienbehörden oder
    gar Privatsekretären. Mehrfach hat Franziskus unmiss-verständlich erklärt, dass am Ende der Papst aufgrund
    seiner Vollmachten entscheide..."

    http://blog.zdf.de/papstgefluester/2017/03/13/papst-franziskus-vier-unruhige-jahre/

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