Mittwoch, 15. März 2017

Da klingelt jemand an Ihrer Haustüre und betitelt Sie als Betrüger - lassen Sie den rein?

Vielleicht reagiere ich da jetzt etwas über-
empfindlich. Das Thema "Leserkommen-
tare"
ist so eine Art Dauerbrenner, und unter uns gesagt: Immer mal wieder überlege ich, ob ich diese überhaupt noch zulassen soll.
Da gibt es auch unter den Bloggerkollegen sehr unterschiedliche Positionen, vom reso-
luten "Das tue ich mir nicht an!" bis hin zu "Leserzuschriften machen Blogs bunter und interessanter".
Grundsätzlich habe ich mich auch schon mehrfach dazu geäußert und dabei insbe-
sondere auf den Umstand hingewiesen,
dass es weniger als EIN Prozent meiner Leser sind, die sich überhaupt per Leserbrief in meinem Blog äußern
- auch hier haben wir also eine überwältigende schweigende Mehrheit (woanders, z.B. bei Zeitungen, sieht das ähnlich aus)---> HIER !
Leserbriefe sind - so bislang meine Meinung - auch ein Stück weit das Salz in der Suppe bei einem so schnellen Medium wie einem Blog (Artikel, die ich vor zwei Tagen geschrieben habe, werden kaum noch angeklickt, die meisten Leser gibt's innerhalb der ersten sechs Stunden nach Veröffent-
lichung)
. Aber immer wieder erreichen mich auch private E-Mails, von Lob und Zustimmung bis zu wüsten Beschimpfungen und ganz selten auch Morddrohungen, wie Sie wissen.
Und es gibt immer wieder Zuschriften, die sich über Leserkommen-
tare in meinem Blog beklagen,
insbesondere über den Tonfall bei manchen Äußerungen, und immer mal wieder werden Empfehlungen und dringende Bitten an mich gerichtet, konsequenter mein "Hausrecht" auszuüben und Bösartiges und "Trolle" zu sperren.
Es gibt übrigens sogar eine Studie von Kommunikationsforschern, die besagt, dass Leserkommentare schlecht sind für das Image von Medien, insbesondere natürlich böse Kommentare... ---> HIER !

Ich gelte als recht großzügig beim Freischalten von Zuschriften aus den diversen Lagern von "links" bis "rechts", aber irgendwo reicht es mir dann auch mal. So werde ich Zuschriften von Leuten nicht mehr freischalten, die mich als Betrüger darstellen, denn ich finde, was zu weit geht, geht zu weit. Da wird unterstellt, ich würde meine Leserkommentare zum Teil selber schreiben - sorry, aber da hat mein Humor auch Grenzen - von mir aus dazu ein ganz klares NEIN!
.
Zu diesem Artikel werden ausnahmsweise KEINE Leserkommen-
tare
freigeschaltet; ich gehe gleich in Klausur, um mich mit der Predigt für den 3. Fastensonntag zu beschäftigen...


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