Dienstag, 28. März 2017

Kardinal Marx und SPD-Führung: Man trifft sich und vereinbart Stillschweigen...

Wer jetzt den großen kritischen Rundumschlag gegen Kardinal Marx und / oder die SPD erwartet, wird leider von mir enttäuscht: Nur diejenigen, die da meinen,
es gäbe keine mehr oder weniger regel-
mäßigen Treffen zwischen Bischöfen und Parteispitzen, können da überrascht sein.
Man trifft sich, man tauscht sich aus,
man vereinbart Stillschweigen - das ist
der Normalfall und nicht generell schlecht. Die katholische Kirche will in der Politik in gewisser Weise mitmischen, und da braucht sie die Kontaktpflege zu den derzeit ganz Großen in SPD und CDU.
Das geschieht meistens völlig geräuschlos, da gibt es auch einfach mal einen Anruf, und ab und zu trifft man sich halt und vereinbart dabei den bekannten "vertrauensvollen Austausch".

Zwei Artikel dazu ---> HIER und HIER !
In Berlin sorgt Prälat Jüsten systematisch für die Beziehungen zu den "richtigen" Leuten in der Politik ---> HIER ! 

Kommentare:

  1. Na klar, die sogenannten "Eliten" müssen zusammen-
    halten gegen den Pöbel im Internet und gegen die
    aufmüpfige AfD. Wo kämen wir denn da hin?

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  2. "Soziale Spaltung: SPD-Spitze und katholische Bischöfe besorgt"

    Die Sorgen möcht ich haben, in einem Land wo sogar die Bürgersteige regelmäßig von städtischen Unternehmen gebürstet werden. Wo Gotteshäuser nachts beleuchtet sind und zig Milliarden von Steuergeldern verplempert werden, so z.B. für Opernhäuser deren Optik an Hutschachteln der Queen erinnern. Wo sich Bischöfe in Luxuskarossen durch die grüne Landschaft kutschieren lassen und dabei ihre Parteigenossen in den anderen Luxuskarossen einvernehmlich grüssen. Fehlt nur noch, dass die Bischöfe den Gesetzesvorstoß der Sozis gut heißen, nachdem jeder Zeitgenosse oder Zeitgenossin der/die in einer Partnerbeziehung lebt, ein Recht auf gültige Eheschließung einfordern.

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    1. Die Bischöfe grüßen "ihre Parteigenossen in den anderen Luxuskarossen".

      Wie bitte? Katholische Bischöfe als SPD-Miglieder?

      Bitte nennen Sie Roß und Reiter, welche unserer Bischöfe Genossen sind. Wenn Sie das nicht können, lassen Sie solche verleumderischen Behauptungen bitte sein!

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    2. @Christoph
      Sarkasmus bezeichnet beißenden, bitteren Spott und Hohn, in der Literatur oft in Form der Satire oder – verschärft – der Polemik angewandte Form der Kritik an gesellschaftlichen Gegebenheiten unterschiedlicher Art. (Quelle: Wikipedia)

      Wenn ein Kardinal und die Bischöfe keine anderen Sorgen haben als die soziale Spaltung in unserem Land und gleichzeitig Kirchensteuer unter Zwang von ihren Mitgliedern in Milliardenhöhe beziehen, haben sie ihre Berufung aber sowas von verfehlt. Das ist jetzt Realität. Ein Polemiker könnte das gar nicht erfinden.

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    3. @Franken:
      "Wenn ein Kardinal und die Bischöfe keine anderen Sorgen haben als die soziale Spaltung in unserem Land" - an diesen Ihren Satz erinnere ich Sie gerne, wenn sie wieder mal, und das tun Sie ja oft, gegen die "soziale Spaltung" in unserem Land wettern, die durch die pöhsen Scheinflüchtlinge ausgelöst wurde, denen man alles hinterher wirft und damit die Biodeutschen ins soziale Abseits stürzt.

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    4. Scheinflüchtlinge sind Sozialschmarotzer. Egal ob pöhs oder lieb. Daran brauchst du niemanden zu erinnern, lieber Norbert. Du könntest es höchstens widerlegen. Aber dazu fehlen Dir die Argumente. Denn ein Scheinflüchtling ist das was er ist, nur zum Schein hier.

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  3. Die Treffen sind im Prinzip schon o.k,
    aber ich habe den Eindruck, die bringen für die Kirche
    nichts, denn wo bleiben z.B. die Fortschritte bei der
    Eindämmung der Abtreibung?
    Es genügt eben nicht, wenn man gemeinsam unsere Gäste
    willkommen heißt und gegen die Rechten wettert, die angeb-
    lich nicht wählbar sind.

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  4. Das ist eigentlich die gleiche Firma,
    nur verschiedene Abteilungen - die "Eliten" in
    Presse, Politik, Wirtschaft und Kirche haben gegen-
    seitig die wichtigsten Telefonnummern und rufen sich
    bei Bedarf an. Das hat Jüsten im verlinkten Artikel
    auch so bestätigt. Man muss eben nur die richtigen
    Leute kennnen.
    Genutzt hat es der Kirche nichts,
    wohl aber der Politik, weil die Kirche weitgehend
    stillhält oder die Regierung sogar stützt und lobt.

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  5. Treffen meinetwegen, sie mögen sinnvoll sein.
    Doch heißt das dann auch - miteinander kungeln?
    Wird da ausgehandelt, Meinungen aneinander angeglichen?
    Mein Vertrauen in die Hierarchie der Kirche schwindet
    mehr und mehr.

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  6. "Eliten" sind böse.
    Internetpöbel und AfD sind gut.

    Schöne einfache Tradi-Weltsicht...

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  7. Für die Kirchensteuermilliarden darf die Lehre schon mal etwas hinten anstehen. (So wie bei anderer Gelegenheit das Bischofskreuz)

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