Donnerstag, 2. März 2017

Liebe Presse, es gibt übrigens noch andere Deutsche außer Deniz Yücel in türkischen Gefängnissen!

Deniz Yücel ist ein großes Thema, völlig einverstanden. Ich schrieb schon darüber,
und es gab interessante Le-
serreaktionen... ---> HIER !
Nun werden unglaublich
viele Initiativen gestartet, vom Autocorso über Protest-T-shirts bis hin zu großen Anzeigen in vielen deutschen Zeitungen. Das finde ich gut, aber vielleicht sollten die Damen und Herren Journalisten, sofern sie Zeit dafür finden, auch mal über andere Deutsche schreiben, über die - pardon! - außer Lokalzeitungen kaum ein Hahn kräht, während sie schon monatelang in der Türkei im Gefängnis schmoren, ohne jeglichen Kontakt zur sehr be-
sorgten Familie in Deutschland.
Da wäre z.B. der Siegener Unternehmer Özel Sögüt, der seit dem
7. Dezember inhaftiert ist, ohne dass er sich was zuschulden kommen ließ, wie die Familie betont. - Wäre nett, wenn man seinen Fall (und andere) mal aufgreifen könnte. Oder sind nur inhaftierte Journalisten wichtig?  ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Und wer kümmert sich eigentlich um unsere deutschen Gefangenen, die in unserem (Un)"Rechtsstaat" oft nur wegen Bagatellen (kleiner Supermarktdiebstahl), in weitaus mehr Fällen aber aus politischen Gründen einsitzen???

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  2. Was der linke Journalist Yücel von sich
    gegeben hat, ist teilweise unterirdisch.
    Man lese

    http://ef-magazin.de/2017/02/21/10577-festnahme-von-deniz-yuecel-auch-deutschenhasser-sind-nicht-immer-fehlerlos

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    1. Und deshalb hat es jetzt schon den Richtigen erwischt durch den ehrenwerten Herrn Erdogan, gell, Frau Netzfischerin? :-)

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  3. Wie schrieb Deniz Yücel doch so schön
    in seiner Zeit als Redakteur der linken "taz"?

    "Der baldige Abgang der Deutschen aber ist
    Völkersterben von seiner schönsten Seite."

    Ist das Volksverhetzung oder nicht?

    http://www.taz.de/!5114887/

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    1. Jo mei, die Recht(skatholik)en, die seit Jahren gegen unsere Politiker hetzen, von "linksgrüner Diktatur", "DDR.2.0", "Marionette der US-Kriegstreiber", "Systemparteien" und "Lügenpresse" schwadronieren, reden kein Deut besser über Deutschland.

      Wenn Yücel Volksverhetzung betrieben hat, dann diese Schreihälse nicht minder.

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  4. "katholisch.de" hat natürlich auch noch
    schnell die Kurve gekriegt und ist auf den
    Yücel-Zug aufgesprungen.

    http://www.katholisch.de/aktuelles/standpunkt/wir-sind-deniz

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    1. Von "katholisch.de" habe ich
      inzwischen auch nichts anderes erwartet.

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    2. Natürlich, sich für einen in einem Unrechtsstaat inhaftierten deutschen Journalisten einsetzen, obwohl der linksgrün ist, das geht für einen aufrechten Katholiken und ein katholisches Medium gar nicht.

      Vergelt's Gott, Hochwürden, dass Sie uns einfaches katholisches Volk an diese kirchliche Lehrwahrheit erinnern.

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    3. Sie schreiben Unsinn, Burger!
      Es geht einzig und allein um die Person
      des Journalisten Yücel, und was der sich
      alles an Sprüchen über Andersdenkende geleistet
      hat, ist z.T. ja hier schon durch Leserbriefe
      angedeutet.
      -- Originalton Yücel --
      "Der baldige Abgang der Deutschen aber ist
      Völkersterben von seiner schönsten Seite."

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  5. Ja, ja, so sind sie,
    unsere Journalisten - wie beim Fernsehen:
    Sie sind der Mittelpunkt des Weltalls,
    und alles hat sich um sie herum zu drehen.
    Als "Amnesty International" darauf aufmerksam
    machte, wie viele andere Journalisten in
    türkischen Gefängnissen schmoren,
    gab's keine halbseitigen Anzeigen und Auto-
    korsos. Ich nenne das, was gerade in der Presse
    abgeht, schlicht Heuchelei.

    https://twitter.com/amnesty_de/status/836656287517659138

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    1. Unsinn. Es ist keine Heuchelei. Yücel ist nun mal Deutscher und Journalist einer angesehenen deutschen Zeitung. Da ist es das Normalste von der Welt, dass man sich einsetzt, wenn so jemand wegen unbequemer Berichterstattung von einem Diktator ins Gefängnis geworfen wird.

      Wenn Sie weitere Informationen über deutsche Journalisten deutscher Medien haben, die Erdogan eingebuchtet hat, dann hätten Sie recht. Dann nennen Sie aber bitte die Namen.

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  6. Antwort an Netzfischerin und Sebastian am 2. März 2017

    Danke an Sie für die beiden Links!
    Es ist bestürzend, was Deniz Yücel so von sich gegeben hat.
    Liege ich falsch, wenn ich behaupte, seine Worte triefen geradezu vor Hass.
    Auch wenn der verlinkte Artikel in der taz aus dem Jahre 2011 stammt und er es so nicht mehr sagen würde - es bleibt von meiner Seite aus ein großes Unbehagen seiner Person gegenüber.
    Auch Sarrazin mussste sich ja einige grobe Worte von diesem Journalisten anhören. 2012 hatte Yücel in einer Kolumne für die taz geschrieben, man könne Thilo Sarrazin nur wünschen, „der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten“.
    Ist das ein journalistischer Beitrag von hohem moralischem Wert?
    Und lässt er nicht auch Rückschlüsse auf Herrn Yüzel´s Denken und Charakter zu?

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  7. Für diese Journalisten
    gibt es in Deutschland keine Autokorsos
    und keine halbseitigen Anzeigen in der Presse:

    https://twitter.com/amnesty_de/status/836656287517659138

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  8. Ich vermute mal, die "WELT" freut sich
    über die Story des Jahres,
    alle interessieren sich für "ihren" Redakteur
    in Haft.
    Dass es nicht um Pressefreiheit geht, sondern
    nur darum, die Person Yücel auf ein Denkmal zu
    heben, zeigt die "WELT" selbst -
    mit einem Zuschnittbogen für T-shirts.
    Man achte darauf, was da steht...

    https://twitter.com/welt/status/836887439822192640

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  9. Deutsches Gericht verbietet Kundgebung des Erdowahn-Justizministers in Deutschland! Sehr schön. Das gibt jetzt wieder Schnappatmung bei den rechten Yuncel-Bashern und Erdowahn-Freunden hier.

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    1. Summorum pontificum2. März 2017 um 16:31

      Das ist einmal mehr eine gezielte Provoktion unserer linksgrünen Systemjustiz. Der türkische Justizminister hätte seinen Landsleuten, aber auch vielen Deutschen, aus erster Hand erzählen können, was der saubere Herr Yüncel so getrieben hat in der Türkei.

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    2. Diese Koalition der Gehässigkeiten ist wirklich abartig.

      Die Kommentare der Yücel-Basher unter der von Dr. Boer verlinkten Twitter-Nachricht sprechen die internationale Sprache der Niedertracht.
      Rechtsnationale Deutscheblütige und nationalistische Türkischstämmige verbünden sich im gemeinsamem Hate- und Lügen-Speech.
      Obwohl sie sich gegenseitig natürlich trotzdem wie die Pest hassen.

      Fehlen eigentlich nur noch kanadische Papst-Hater, dann hätten wir sie alle beisammen.
      Hat Deniz Yücel vielleicht irgendwannmal was über den Papst geschrieben? Wäre jetzt die Aufgabe des Knappen, das zu recherchieren und den Hate-Fans zum Fraß vorzuwerfen.

      Fastenzeit ;-)

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    3. Jorge,
      mal wieder der primitive Trick,
      einem Dinge in die Schuhe schieben zu wollen?!
      Jeder außer Ihnen weiß genau,
      dass der Link von Dr. Boer sich nur auf einen
      einzigen Twitter-Beitrag bezieht.
      Dass andere da Unsinn schreiben, können Sie doch
      nicht Dr. Boer anlasten.
      Sonst könnte man Sie auch in Mithaftung nehmen,
      wenn Sie in der "ZEIT" etwas kommentieren, und ein
      anderer, aufgebrachter Leser schreibt da was Ge-
      hässiges.
      Ich schlage also vor, Sie fangen schon mal an
      mit mehr Zurückhaltung in der Fastenzeit.

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    4. Ja, das ist wirklich abartig, anders kann man es nicht mehr sagen. Hauptsache, er ist ein autoritärer Führer, der mit westlicher Liberalität nichts am Hut hat und mit den Linken aufräumt. Dann sind unsere Rechtsnationalkatholiken schon zufrieden. Dann darf er auch ruhig Muselmann sein.

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    5. Unsinn, ich habe Dr. Boer überhaupt nichts angelastet.
      Ich mag ihn, weil er nie gehässig ist.
      Für die Kommentare unter seinem Link kann er überhaupt
      nichts, das sieht jedes Kind ein, außer @Sebastian :-)

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    6. Antwort an
      Jorge am 2. März um 16.39

      Jorge, ich sehe die Inhaftierung von Deniz Yücel
      auch eher kritisch.
      Politisch ist er wohl eher links einzuordnen und
      das ist ja in Ordnung so, wenn Demokratie etwas
      gelten soll.
      Doch ich stelle mir schon die Frage: Gäbe es auch
      eine solche Menge an Protest seitens Politik und Medien, wenn es sich bei der Inhaftierung eines deutschen Journalisten in der Türkei oder sonstwo
      um einen eher konservativen oder gar um einen traditionell orientierten Mann seines Fachs handeln würde?

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  10. Man lese den kritischen Bericht

    "Die Massenverhaftungen und die Kriminalisierung ganzer Volksgruppen fanden in den Medien bestenfalls als sta- tistische Zahlen statt. Selbst die Schließung von unab- hängigen Medien verursachte gerade einmal ein vernehm-
    liches Räuspern – und ein kurzes Aufflackern des Un- verständnisses, als Cumhurriyet-Chefredakteur Can Dündar wegen des Spionage-Vorwurfs aus dem Land der Osmanen floh.

    Nun also traf es Deniz Yücel, einen 1973 in Flörsheim am
    Main geborenen türkischen Staatsbürger mit deutschem Ersatzpass. Denn nichts anderes ist Yücel aus Sicht der türkischen Behörden: Ein türkischer Staatsbürger..."

    http://haolam.de/artikel_28352.html

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    1. Das spricht Bände: Die Sicht der ehrwürdigen türkischen Behörden, also der Institutionen einer Diktatur, ist für die "Zeitungsfrau" maßgebend...

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    2. Das ist nicht in erster Linie, werter Marius,
      die Sicht der Behörden,
      sondern die Sicht des Autors, des Politikwissen-
      schaftlers und Journalisten Tomas Spahn.
      So viel Korrektheit muss sein.

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  11. Der Fernsehjournalist und Politik-
    wissenschaftler Tomas Spahn tritt aus der Reihe
    der Medienheuchler heraus und besitzt den Mut,
    über Deniz Yücel zu schreiben, was Sache ist.
    Respekt!
    Man wird ihn in der Branche verachten deswegen.
    Wörtliches Zitat:
    (Er denkt darüber nach, warum Yücel überhaupt
    in die Türkei gereist ist, trotz Vorwarnung)

    "Vielleicht aber war es auch einfach nur diese
    schier unbegrenzte Hybris, mit der viele Journalisten
    durch die Welt laufen und sich selbst einer Kaste der Unantastbaren zurechnen. An einen Top-Journalisten wie
    Deniz Yücel, der gern einmal unter die Gürtellinie tritt, würde sich schon niemand herantrauen.
    Schließlich hatte er zu seinen Zeiten bei der TAZ un-
    gerührt den deutschen Bundespräsidenten verunglimpfen
    können. Er durfte Thilo Sarazin wünschen, dass „der
    nächste Schlaganfall sein Werk gründlicher verrichten“
    möge. Er hatte die Freiheit, den deutschen Papst Joseph Kardinal Ratzinger als „Hitlerjungen“ und dessen argen-tinischen Nachfolger als „Junta-Kumpel“ herabzuwürdigen.

    Yücel nutzte das Recht auf freie Meinungsäußerung in
    vollen Zügen aus – und er lebte sie auch noch aus, nach-
    dem er als Türkei-Korrespondent mit einer ersten Ver-
    haftung 2015 die Gelbe Karte gezeigt bekommen hatte."

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    1. DER KREUZKNAPPE2. März 2017 um 17:17

      HINWEIS AN LESER AUGUST BECHER
      und andere:
      Ich freue mich über die rege Diskussion.
      Bei wörtlichen Zitaten fassen Sie sich bitte kurz
      und belegen diese mit einem Quellen-Link.-
      DANKE AN ALLE!

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    2. Bekennender Dunkelkatholik2. März 2017 um 17:54

      Genau so ist es. Wer sich sehendes Auges in Gefahr begibt, kommt eben darin um. Die Schuld trägt der linke Hetzer Yüncel ganz alleine. Man sollte ihm keien Träne nachweinen, er kriegt, was er verdient.

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    3. Hat Deniz Yücel vielleicht irgendwannmal was über den Papst geschrieben?

      Danke, August Becher, da ist ja tatsächlich auch was über den Papst dabei. Interessant.

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  12. Wir haben heute entschlossen unseren diesjährigen Sommerurlaub in der schönen Türkei gebucht. Haben wir noch nie gemacht. Aber jetzt gilts! Alle konservativen Deutschen müssen jetzt gegen die Hatz der linksgrünversifften Meute zur Türkei stehen.

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