Donnerstag, 16. März 2017

Papst Franziskus: Wer anderen die Arbeit wegnimmt, begeht eine schwere Sünde!

Die Auswüchse des kapitalistischen Systems sind ein wichtiges Thema bei Papst Franziskus, das er immer wie-
der aufgreift.
Bei der gestrigen General-
audienz mahnte er eindring-
lich, man begehe eine "schwere Sünde", wenn man anderen Menschen die Arbeit wegneh-
me, z.B. wenn "aus wirtschaftlichem Kalkül" ganze Fabriken geschlossen würden... ---> HIER !

Recht hat er, finde ich.  Allerdings sollten wir uns alle auch bei diesem Thema davor hüten, in Schubladen zu denken. Es gibt Fachkundige, die der Meinung sind, dass die Handlungsspielräume manches Managers oder Fa-
brikbesitzers nicht immer so groß sind, wie man sich das als Laie vorstellt.
Das System als solches mit seiner Brutalität, bei der der Schwächere auf der Strecke bleibt, also ein Wirtschaften vor allem aus dem Blickwinkel des Profits heraus, das lässt die Spielräume manchmal schrumpfen, wenn man als Unternehmen nicht selbst gefressen werden will.
Was der Papst vielleicht aktuell auch in den Blick nehmen sollte (hat er anderswo schon getan, nehme ich an), ist die Spekulationsblase an den Börsen, sogar mit Wetten auf die Preise von Grundnahrungsmitteln...

Kommentare:

  1. Naja. Wie wir seit kurzem durch den Artikel
    des KNA-Chefs Ludwig Ring-Eifel und durch andere
    Vorkommnisse wissen, ist Papst Franziskus als
    Arbeitgeber auch nicht gerade "erste Sahne".
    Da wurden Leute "kaltgestellt" und sogar entlassen,
    wie man ausführlich in Italien berichtet hat.
    Die deutschen Medien wollten das nicht erwähnen...

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  2. Ironie-Modus an:
    Papst Franziskus gilt international bekannt-
    lich als einer der hervorragendsten Wirtschafts-
    experten...

    Allerdings...
    http://www.zeit.de/2015/47/papst-kapitalismuskritik-marxistische-thesen-hernando-de-soto

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/kapitalismuskritik-wie-der-papst-in-wirtschaftsfragen-irrt-12730815.html

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