Dienstag, 7. März 2017

Sollten Katholiken in der Fastenzeit weniger Blogs und Facebook lesen?

Ich bekomme mit schöner Regelmäßigkeit immer wieder "Liebesbriefe" mit verbalen Ent-
gleisungen. Das gehört heutzutage wohl dazu.
Schon früher hieß es "Wer sich einsetzt, setzt sich aus" - das merkt schon jeder, der für die Kirche ar-
beitet; an dummen Bemerkungen darüber gibt es keinen Mangel. Gestern schrieb mir ein Klugsch...,
ich würde doch hier "den frommen Katholiken mimen" - da wäre es doch wohl angebracht, in der Fastenzeit Buße zu tun und das Bloggen und die Internettätigkeit zu reduzieren. Damit würde ich ihm "und den meisten Lesern" auch bestimmt eine große Freude machen, vermutete der Schreiber, der sich offenbar seinen Namen noch nicht mal merken kann.

Klare Ansage: NEIN, das werde ich nicht tun, aber seien Sie sicher, Buße tue ich, und zwar auch ohne den Verzicht auf's Bloggen.
Da passt es wie die Faust auf's Auge, dass ich gerade einen Artikel von Petra Lorleberg bei "kath.net" fand - sie sieht das ähnlich wie ich: Es wäre doch dumm, in der Fastenzeit unseren Weltauftrag, unseren Auftrag zur Neuevangelisierung außer Kraft zu setzen und uns eine Zeitlang nicht mehr einzumischen... ---> HIER !
 .
. ... und nochmals ganz kurz in eigener Sache: Auch kritische Leserbriefe sind mir sehr willkommen (so lange sie verbal oder juristisch nicht "daneben" sind) - ich gehöre zu der Sorte Menschen,
die kapiert haben, dass sie hin und wieder Fehler machen. 

Sie haben für die "brüderliche Zurechtweisung" die Möglichkeit der Leserzuschrift oder auch der privaten E-Mail an mich. - Danke!

Kommentare:

  1. Der echte Normalkatholik7. März 2017 um 15:31

    Heute wird Fasten zum life-style-event gemacht,
    vom Autofasten über das Umweltfasten bis zum
    Facebookfasten.
    Meiner Meinung nach tut man aber gut daran, nicht
    jedem Zeitgeist hinterher zu laufen, sondern sich
    nach alter Väter Sitte einen Fastenvorsatz zu
    überlegen, der den Zweck des Fastens erfüllt,
    sich wieder mehr auf Gott und den Sinn des Lebens
    zu konzentrieren.

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  2. Wie Sie selbst schon in Ihrer Predigt zum
    1. Fastensonntag geschrieben haben, werter Kreuz-
    knappe, wäre allen schon viel geholfen, wenn wir
    ein "Fasten der Sprache" einlegen würden,
    wenn wir noch genauer als sonst überlegen,
    was wir sagen, wem wir es sagen und wie wir es
    sagen.
    Das ist schon seit den "Drei Sieben des Sokrates"
    bekannt und empfehlenswert!

    http://www.k-l-j.de/kgeschichte_7.htm

    Mit Dank für Ihre Mühen

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  3. Grundsätzlich stimme ich dem Kreuzknappen zu. Aber es darf gefragt werden, inwieweit immer wieder neue Beiträge über Untaten, die "zufällig" nicht von Biodeutschen, sondern von Ausländern begangen wurden, dem "Auftrag zur Neuevangelisierung" entsprechen sollen...

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    1. Das ist doch einfach, Ulli:
      Durch Berichte über die Untaten von Muslimen
      werden wir im eigenen Glauben gestärkt und
      kommen erst garnicht in die Versuchung, mit denen
      gemeinsame Sache zu machen.

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    2. Aha, aus Evangisationsgründen muss über Musel-Untaten berichtet werden. Gut, dass Herr Becher die Welt so tief in eine hassberauschte Tradi-Seele blicken lässt.

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  4. Nana, Kreuzknappe,
    das Wort "Klugscheißer" ist aber auch nicht
    gerade fastenzeit-gemäß...!

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    1. DER KREUZKNAPPE7. März 2017 um 16:32

      Ricarda,
      sind Sie sicher, dass ich "Klugscheißer"
      geschrieben habe?
      Womöglich habe ich "Klugschreiber"
      gemeint?!

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    2. Hahaha, der Kreuzknappe ist wirklich schon voll im Fastenmodus... :-)

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  5. Ganz bestimmte Leser des Kreuzknappen
    könnten sich als Fastenvorsatz vornehmen,
    ihre geifernd-dummen Kommentare mal zu
    unterlassen.

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  6. Jorge Sensenbrenner8. März 2017 um 15:32

    Petra Lorleberg soll mir erstmal das mir von ihr persönlich versprochene unlimitierte und zensurfreie Bonusabo für kath.net zurückgeben, dann kann sie evangelisieren, soviel sie will. Große Klappe, nichts dahinter. Damit gewinnt man weder Leser noch Gläubige oder Mitstreiter.

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