Donnerstag, 30. März 2017

Wie lange das wohl noch gut geht? - In den katholischen Kirchen gibt es immer noch keine GENDER-Toiletten!

Eigentlich erstaunlich, dass die doch sonst so fixe EU-Büro-
kratie noch nicht darauf ge-
kommen ist: Unsere Kirchen-gebäude müssten dem Zeitgeist entsprechend und auch sicher-
heitstechnisch erheblich auf-
gerüstet werden: Wie ich erfuhr, gibt es angeblich z.B. eine Bauvorschrift, dass in Räumen, die mehr als 200 Personen zu Versammlungszwecken fassen können, ständig eine Notbeleuchtung brennen muss, Tag und Nacht, und 365 Tage im Jahr.
Nun komme man mir bitte nicht mit dem Ewigen Licht...!
Die Kirche ist doch sonst nicht von gestern, und da gibt es z.B. in unseren Kirchen doch schon seit langem so fortschrittliche Dinge wie Zentralhei-
zung und elektrisches Licht!
Aber so manche Kirche verfügt immer noch über genau null Besucher-
toiletten
. Ich hoffe, ich löse mit meinem Artikel jetzt keinen Skandal aus, aber da doch auch unsere deutschen Bischöfe in jüngster Zeit immer so sehr betonen, die Kirche müsse "auf der Höhe der Zeit" (so etwa Bischof Ackermann) sein, dürfte das doch wohl nicht an solch elementaren Bedürf-
nissen scheitern.
Die Kirche muss sich nicht nur um Sünder und um Wiederverheiratete und deren Kommuniongang kümmern, nein, auch Menschen mit Verdau-
ungsnöten
sollten endlich seelsorgerlich und auch praktisch und im Einzelfall ernster genommen werden!

Man könnte sogar davon sprechen, dass die Kirche mit der bewussten Toilettenverweigerung Menschen diskriminiert, denen durch das Fehlen der sanitären Einrichtung ein Gottesdienstbesuch erschwert oder gar unmöglich gemacht wird.
Also, liebe Bischöfe, das Thema "Toilettenpastoral" muss auf die Tagesordnung der Herbstvollversammlung! -  Und bitte, bitte: Keine Toiletten einbauen, bei denen man erst am Automat einen Wertbon für
70 Cent erwerben muss wie bei Autobahnraststätten...

Eine Ampelanlage mit grün bzw. rot leuchtender Kloschüssel würde unnötige Wanderungen während der Gottesdienste vermeiden helfen!

Kommentare:

  1. Ordinariatsgeschädigter30. März 2017 um 10:19

    Das ist wirklich ein Problem
    und keineswegs nur lustig, wie der Kreuzknappe
    offenbar glaubt!
    Es gibt doch viele alte und kranke Leute, die z.B.
    Blasenprobleme haben und öfter auf Toilette müssen.
    Sollte man seitens der kirchlichen Autoritäten
    das Thema schleifen lassen, rate ich schmunzelnd zu
    einer neuen Initiative "KIRCHE VON HINTEN..."
    Nach meinem Eindruck haben die meisten Kirchen
    eine Toilette neben der Sakristei. Gendergerecht
    sind die aber nicht...

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  2. Also wenn schon, dann bin ich für strikte Toiletten-
    trennung: Eine herkömmlicher Bauart für die Konservativen
    in der Kirche, also auch die meisten Blogger,
    und dann eine zweite für die Progressiven, als für Leute
    vom ZdK und Grüppchen wie Frauen geschiedener Priester
    mit Hund usw.
    In der progressiven Toilette muss man z.B. zum Abwischen
    des Allerwertesten selbst ökologisch abbaubares Material
    mitbringen und darf nur dann mit Wasser nachspülen,
    wenn das die Mehrheit so entscheidet!

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  3. Da hat der Kreuzknappe aber nicht gut
    aufgepasst - der Trend hat sich unter Papst
    Franziskus radikal verändert.
    Ab sofort sind Dixi-Klohäuschen der letzte Schrei,
    sogar der Papst benutzt sowas:

    https://twitter.com/antoniospadaro/status/845552113572831236

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