Dienstag, 25. April 2017

Amerikanischer Bischof: Die Kommunion bitte kniend und in den Mund empfangen!

Sowas ist heutzutage schon
eine Extra-Meldung wert, so exotisch kommt das vermutlich Menschen vor, die am Sonntag nur den bankreihenweisen Kommunionempfang kennen, wo jemand sofort auffällt, wenn  er nicht geht oder wenn er sich vor dem Leib Christi kurz hinkniet.

So geht eben manche fromme und theologisch begründete Haltung flöten, weil sie einfach "aus der Mode" gekommen und von Bischöfen lieber nicht mehr empfohlen wird.
Ein amerikanischer Bischof macht da aktuell eine Ausnahme, er bittet die Gläubigen ausdrücklich, die Kommunion im Knien und als Mundkommu-
nion zu empfangen... ---> HIER und (englisch) HIER !

Gibt es Meinungen dazu?

Kommentare:

  1. Es ist schlicht nur bedauerlich, dass die Handkommunion
    die fast ausschließlich praktizierte Form ist.
    Man überlege bitte mal, was kluge und fromme Leute
    dazu zu sagen haben, sehr empfehlenswert!

    Prof. May: Handkommunion wie Kinokarten
    https://www.youtube.com/watch?v=5FKqYKowoSI

    Mosebach über unliturgische Handkommunion
    https://www.youtube.com/watch?v=fAH4t-_5UAU

    AntwortenLöschen
  2. Ich habe noch nie so schöne und ergreifende
    Messen mitfeiern dürfen wie bei den zu Unrecht verschrieenen
    Tradis der Piusbrüder. Mehr will ich nicht dazu sagen.

    AntwortenLöschen
  3. Die Frage des Kommunionsempfanges ist, meiner Meinung nach, enorm wichtig. Dort wo man die Hostien in die Hand nimmt und sich nicht niederkniet, wird die Kirche mit der Zeit restlos aussterben. Das beobachten wir doch seit 50 Jahren nicht nur bei uns in Deutschland.

    Die Handkommunion vernichtet jeglichen Glauben an die Realpräsenz Jesu Christi im Allerheiligsten Sakrament (also die Quintessenz des Katholizismus), sowohl beim spendenden Priester wie auch beim Kommunionsempfänger.

    Deswegen wäre ein ähnliches Dekret für jeden Bischof von oberster Priorität. Es geht hier nämlich nicht um irgendwelche Riten, Normen, nostalgische Traditionen, lokale Bräuche oder Bedürfnisse der Gläubigen, sondern um das Überleben der Katholischen Kirche, die nur dort erhalten bleibt, wo man den Herren ehrfürchtig empfängt.
    (hans.kloss)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die Ehrfurcht vor Gott äußert sich nicht weniger als in der Frage des Kommunionsempfangs durch Mund oder Hand auch in der Frage des Umgangs mit den Mühseligen und Beladenen. Zu denen gehören nicht zuletzt die zu uns Geflüchteten. Da ist den selbsternannten "treuen Katholiken" die Gottesfurcht weithin komplett verloren gegangen. Statt dessen: Ehrfurcht vor dem Biodeutschen.

      Löschen
    2. Das eine ist mit dem anderen verbunden, wobei beispielsweise das Zertreten des kleinsten Hostienpartikels, von denen so viele bei der Handkommunion auf den Boden fallen, oder auf den Händen der Empfänger aus der Kirche rausgetragen im Dreck landen ein größeres Unglück bedeutet als alle Kriege, Katastrophen und Hungersnöte der ganzen Welt zusammengenommen.

      Von der richtigen Ordnung, Gott immer vor den Menschen an der ersten Stelle, so wie im ersten Gebot von uns verlangt zu setzen, haben wir uns in der deutschen Kirche sehr weit entfernt.
      (hans.kloss)

      Löschen
  4. Ein interessanter Vergleich im Zusammenhang mit dem würdigen Empfang der Kommunion bietet die Zeremonie bei einer Bundesverdienstkreuz-Verleihung. Jemand dem diese hohe Ehrung zuteil wird, käme nie auf den Gedanken, sich dieses Verdienstkreuz selber umzuhängen.

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================