Sonntag, 9. April 2017

Bertelsmann-Flüchtlings-Studie: Die deutsche Willkommenskultur am Ende der Geduld?

Noch vor kurzem verkündete die Bertelsmann-Stiftung Erstaunliches über Muslime und die Flüchtlingshilfe...
---> HIER !

Nun kommt sie mit einem neuen Studien-Ergebnis wenig positiv rüber: Die Deutschen scheinen demnach immer skeptischer zu werden, was den Erfolg der Anstrengungen für Asylbewerber betrifft. "Mehrheit will keine weiteren Flüchtlinge aufnehmen" - so eine aktuelle Schlagzeile
mit Bezug auf die Studie.
Offenbar verstärkt sich ein Trend, der schon vor einem Vierteljahr von einem Institut erkannt wurde: "Die Skepsis gegenüber Flüchtlingen wird größer" ---> HIER !

Nach der neuen Studie halten 54 % die Belastungsgrenze für erreicht, das sind 14 % mehr als bei einer früheren Befragung dazu. 
Man lese ---> HIER und HIER !
Sicherlich wird es demnächst auch wieder Umfragen geben, die ein anderes, positiveres Ergebnis haben. Wie immer, kommt es auch auf die genaue Fragestellung an, wie das Ergebnis ausfällt. Kann es sein, dass die nicht mehr so optimistische Berichterstattung in den Medien mit zum aktuellen Stimmungsumschwung beigetragen hat? 

Kommentare:

  1. Wen interessiert es, was die Bürger denkten?

    Die Grenzen bleiben geöffnet. Wer es geschafft hat, nach Deutschland zu gelangen, wird mit einiger Sicherheit bleiben dürfen und auch noch seine Verwandtschaft nachholen können. Finanziert wird das alles von den o.g., deren Meinung die Herrschenden nicht interessiert.

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  2. Ein Münchner auf Erden9. April 2017 um 19:05

    Anfangs hatte Merkel die Journalisten ganz auf
    ihrer Seite, und man sah es als Verpflichtung an,
    möglichst nur Positives zu vermelden.
    Etwa ab Herbst 2015/Anfang 2016 kamen dann die ersten
    zaghaften kritischen Berichte, und nach dem Silvester
    Desaster am Kölner Hauptbahnhof dämmerte es vielen
    Journalisten, dass man auf dem Holzweg war.
    Wenn man heute Zeitungen liest und das mit 2015 vergleicht,
    dann meint man fast, man lebte in einem anderen Land.
    Jeden zweiten Tag findet man was Kritisches über Flücht-
    linge bzw. Asylbewerber, zumindest bei vielen Zeitungen.
    Die Volkserzieher sind gescheitert, und nun nimmt man
    die Realität wahr, in all ihren bunten Facetten.

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  3. Anfangs waren viele ganz stolz und begeistert:
    Wir Deutsche schaffen das, wir zeigen den anderen
    in Europa mal wieder, was wir alles leisten können.
    Inzwischen sieht man, dass es nicht nur Licht gibt, sondern
    auch Schatten, und zwar nicht zu knapp.
    Insofern ist die jetzige Entwicklung ein natürlicher
    Prozess des Erkenntnisgewinnes, der bei anderen halt ein
    bisschen länger gedauert hat als bei AfD-Sympathisanten.
    Aber inzwischen ist sogar Merkel fast schon auf AfD-Linie.

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  4. Das ändert nichts daran, dass nicht Höcke oder Gauland, sondern Angela Merkel die Wahl im September gewinnen wird.

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  5. Es ist interessant zu beobachten, dass die links-
    katholischen Kritiker des KREUZKNAPPEN in letzter Zeit
    immer stiller werden, da sie jetzt erfahren müssen,
    wie richtig der Blogger die ganze Zeit mit seiner
    Einschätzung lag.

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  6. Blablabla... Bitte kein neurechtes Gescwätz, ich will hier Klartext hören. Was hätte die Alternative sein sollen? Wollt ihr traditionellen Christen lieber für tausendfache Tote vor den Toren Europas verantwortlich sein. Dass das alles nur mit viel Anstrengung, vielen Rückschlägen und auch Schatten zu bewältigen ist, war JEDE; auch Merkel klar. Wir können immer noch stolz auf das sein, was Dtld hier schafft. Ich bin auch stolz auf Merkel und ihr zutiefst christliche Politik. Leider ist sie von allen alleine gelassen worden und kann so keine Politik gegen alle machen, weshalb sie gezwungen war viele Positionen umzusetzen, die eher auf AfD-Linie liegen. Danke dafür, ihr Christen!!

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    1. Die Rechtskatholiken sind und sehen sich natürlich gar nicht verantwortlich für die vielen Toten an unseren Außengrenzen. Sie sagen mit den Hohepriestern in der Passionsgeschichte: Was geht uns das an?!?
      Es ist ihnen wurschtegal, was mit den Millionen Armutsflüchtlingen geschieht. Deren Lage ist ja selbstverschuldet, denn "der Neger" und "der Mohammedaner" sind dem weißen katholischen Europäer halt unterlegen und weniger lebenstüchtig.

      So schaut das aus in der deutschkatholischen Vorstellungswelt.

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    2. Die Rechtskatholiken sind und sehen sich natürlich gar nicht verantwortlich für die vielen Toten an unseren Außengrenzen. Sie sagen mit den Hohepriestern in der Passionsgeschichte: Was geht uns das an?!?
      Es ist ihnen wurschtegal, was mit den Millionen Armutsflüchtlingen geschieht. Deren Lage ist ja selbstverschuldet, denn "der Neger" und "der Mohammedaner" sind dem weißen katholischen Europäer halt unterlegen und weniger lebenstüchtig.

      So schaut das aus in der deutschkatholischen Vorstellungswelt.

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    3. Leute, die sich in mehreren Identitäten wähnen
      (erinnert an Schizophrenie), muss man nicht in
      jedem Falle ernst nehmen.

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