Sonntag, 16. April 2017

Bischof Overbeck will "die falsche Sehnsucht nach einer geschlossenen Heimat mit Grenzen aus uns tilgen"

In seiner Osterpredigt hat der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck den Katholiken wieder einmal die Leviten gelesen: Es muss nämlich etwas ausgemerzt werden, getilgt werden, und zwar die Sehn-
sucht vieler Menschen nach einer sicheren Heimat, nach kontrollierten Grenzen, und die Sehnsucht, als Staat darüber entscheiden zu dürfen, wer in unser Land einreist - und wer nicht.
Das alles ist nämlich falsch und muss zu-
gunsten einer "offenen Gesellschaft und einer offenen Kirche" über Bord geworfen werden.

Frage: Habe ich den Bischof da richtig verstanden - oder ist das überinterpretiert? - Man lese den Zeitungsbericht ---> HIER !
Das Problem bei solchen Predigten - und erst recht bei den nochmals verkürzten Pressemeldungen - ist leider, dass da oft nur thesenartig etwas als (Er-)Schlagwort formuliert wird, ohne es konkret mit Details und mit praktischen Konsequenzen zu füllen.
Ist uns wirklich mit solchen plakativen Formulierungen geholfen? - Ich vermute, dass dies eher nicht der Fall ist, und bereits 2015 musste der Essener Bischof erfahren, dass ungenaue Formulierungen nicht von Vorteil sind... ---> HIER