Dienstag, 11. April 2017

Darf man als Christ noch "Karfreitag" sagen - oder ist das nicht kultursenibel genug?

Wir sind in der Karwoche, und da liegt der Karfreitag mit seiner Schwere vor uns.
Wie ich gestern schrieb, ist erstaunlicherweise immer noch eine Mehrheit der Deutschen für
die Beibehaltung des Tanzverbotes am Karfreitag (in 10 Jahren dürfte auch das anders ausfallen)

Aber ist es denn überhaupt kultursensibel genug in Zeiten von Multikulti, diesen kirch-
lichen Feiertag noch so zu benennen?
Die amerikanische Stadt Bloomington ist da schon der Zeit voraus, indem man bereits 2016 beschloss, den Karfreitag kalendermäßig ab-
zuschaffen und ihn "Frühlings-Feiertag"
zu nennen. 

Mich wundert, dass GRÜNE und LINKE in Deutschland dieses Fett-
näpfchen bislang ausgelassen haben. Aber hier mal zur "Anregung" zur weiteren Selbstabschaffung... ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Das Kreuzablegen von Kardinal Marx in Jerusalem
    war dann wohl "kultursensibel" genug???

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Jetzt ist aber langsam mal gut mit der "Kreuzabnahme". Das ist ja für unsere Tradis wie die Sünde wider den Heiligen Geist: Dieser verwerfliche Fehler des ungeliebten Kardinals kann, darf nicht vergeben werden!

      Beim Apostelfürsten Petrus, der sein Kreuz in noch ganz anderer, verwerflicherer Weise abgelegt hat, und das sogar wiederholt, sind die Tradis viel barmherziger.

      Was lernen wir daraus: Marx muss wohl erst Papst werden, bis ihm vergeben wird.

      Löschen
    2. Petrus hat sein Verleugnen immerhin ernsthaft bereut. Von Kardinal Marx ist nichts Vergleichbares bekannt.

      Löschen
    3. Die von Ihnen sog. "Verleugnung" des Kardinals ist allerdings auch gar nicht vergleichbar mit der des "ersten Papstes".
      Im übrigen, ein nachdenkenswertes Wort von Ignatius von Loyola: "Man soll das Kreuz im Herz tragen und nicht auf der Brust."

      Löschen
    4. Liebe Elisabeth,
      gerade vom hl. Ignatius ist bekannt,
      dass er ein besonders großes Kreuz auf der Brust trug!

      https://books.google.de/books?id=NVFZAAAAcAAJ&pg=RA3-PA51&lpg=RA3-PA51&dq=ignatius+man+soll+das+kreuz+im+herz+tragen+und+nicht+auf+der+brust&source=bl&ots=H9H1AdK3q-&sig=F70A6yBEKJjhhsVUT7sj8Ypttko&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwicyfmngp7TAhUDXhQKHYj4BgUQ6AEIJjAB#v=onepage&q=ignatius%20man%20soll%20das%20kreuz%20im%20herz%20tragen%20und%20nicht%20auf%20der%20brust&f=false

      Löschen
  2. Die Frage, ob es Karfreitag noch geben sollte,
    wird sich bedingt durch ganz bestimmte Einflüsse
    einer ganz bestimmten Religion in einigen Jahrzehnten
    weitgehend erledigt haben.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. In diesem Zusammenhang ist es kein Zufall, daß diese Religion gerade den Freitag, den Tag des scheinbaren "Sieg des Satans", als ihren Sonntag ausgewählt hat.

      Löschen
  3. Ordinariatsgeschädigter11. April 2017 um 16:08

    Nachträglich hat Kardinal Marx die Schuld
    für dieses Ärgernis anderen in die Schuhe geschoben
    und erklärt, die Reise sei schlecht vorbereitet gewesen.

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================