Montag, 17. April 2017

Der "SPIEGEL" lästert gerade über "Sponti-Papst" Franziskus...

"Wenn nicht alles täuscht, dann ist die katholische Kirche dabei, den Fehler der Protestanten zu wiederholen. An der Spitze steht jetzt ein Mann, der eine merkwürdige Verachtung für alles Gewachsene und Tradierte an den Tag legt..."  - Das kommentiere ich nicht.  ---> HIER !

Kommentare:

  1. Immer wieder interessant, wie Leute die Lage
    einschätzen, die NICHT katholisch gebunden sind
    und deshalb vielleicht einen umso klareren Blick
    auf die Geschehnisse haben.
    Danke für den Linktipp, sehr interessant!

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  2. Na, da sind so langsam die medialen
    Franziskus-Festspiele erkennbar am Ende angekommen.
    Doch Franziskus fährt den Kirchenkarren unerschütterlich
    weiter in Richtung Wand!

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  3. Warum sollte man sich eines Kommentars enthalten? "Wenn nicht alles täuscht, dann ist die katholische Kirche dabei, den Fehler der Protestanten zu wiederholen. An der Spitze steht jetzt ein Mann, der eine merkwürdige Verachtung für alles Gewachsene und Tradierte an den Tag legt und sich darin gefällt, das Kirchenvolk mit hingeworfenen Sottisen und Spottworten zu überraschen." Das trifft den Nagel auf den Kopf.
    Mehr zu Papst Franziskus finden Sie hier:

    https://www.stopdesinformation.de/kirche/katholische-kirche/papst-franziskus/

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    1. Selten so einen dümmlichen Artikel über
      Papst Franziskus gelesen wie in dem von Ihnen
      verlinkten!
      Da wird z.B. behauptet, dass die Mitarbeiter kaum
      noch hinterherkämen, um Aussagen des Papstes, die
      er in der Öffentlichkeit getan hat, richtig zu
      stellen.
      Wo bitte ist das konkret geschehen - und wie oft?
      Ein weiteres Beispiel:
      Dieser Papst gebe dem Lebensschutz keine Priorität.
      Selten so einen Quatsch gelesen,
      er hat oft genug zum Thema Stellung genommen und
      ist sogar selbst - ganz überraschend, wie das
      seine Art ist - ein Stück beim Marsch für das Leben
      in Rom mitgezogen, zu anderen solchen Demos in
      aller Welt schickt er Grußtelegramme mit der
      Bitte, in den Anstrengungen nicht nachzulassen.

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    2. Im September 2013 sagte Papst Franziskus in einem Interview:
      „Wir können uns nicht nur mit der Frage um die Abtreibung befassen, mit homosexuellen Ehen, mit der Verhütungsmethoden. Das geht nicht…“

      Anmerkung: Aber die meisten Bischöfe und Priester schweigen doch. Oder sie tun es höchstens halbherzig als Pflichtübung und natürlich noch vor Lebensschützern, weil die das hören wollen. Man hat sich in den Kirchen des deutschen Sprachraums längst mit dem dominanten Zeitgeist arrangiert. Die christdemokratischen Parteien ob CDU, ÖVP oder CVP sagen den Bischöfen, dass über die Abtreibungsgesetzgebung nicht diskutiert werde. Und die Bischöfe fügen sich. Sie wollen ja „gesellschaftsfähig“ bleiben, nicht zu sehr aus der Reihe tanzen. Das ist schon seit Jahrzehnten so bei uns. Aber bisher hatten wir Katholiken den Papst in Rom, der klare Worte fand.

      Die Grußbotschaft des Papstes an den „Marsch für das Leben“ 2013 in Berlin:
      „Gerne verbindet sich Seine Heiligkeit mit den Teilnehmern am Marsch für das Leben im Gebet und bittet Gott, alle Bemühungen zur Förderung des uneingeschränkten Schutzes des menschlichen Lebens in allen seinen Phasen mit seinem Segen zu begleiten.“

      Anmerkung: Man kann zu Recht vermuten, dass diese sogenannte Grußbotschaft gar nicht vom Papst stammt. Die Formulierung ist typisch für irgendein Büro des Staatssekretariats. Eine persönliche Botschaft des Papstes ist das nicht.

      „Marsch für das Leben“ in Rom 2016
      In seiner Ansprache zum Regina Coeli ging Franziskus nicht auf die Lebensrechtsfrage ein. Bei den anschließenden Grußworten grüßte er die zahlreichen Teilnehmer des Marsches für das Leben erst irgendwann. Ein Hinweis auf die Wichtigkeit, die der Papst dem Thema beimisst, und auf die Sichtbarkeit, die er ihm zukommen lassen will. Er sprach an erster Stelle über den 50. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, dann grüßte Franziskus „Gläubige aus Rom“ und „Pilger aus Italien und verschiedenen Ländern“, in besonderer Weise „polnische Gläubige“, die Wiener Philharmoniker, eine irische Gruppe, Studenten aus den Niederlanden und die deutschrömische katholische Studentenverbindung „Capitolina“. Alle hatten Vorrang. Erst dann folgte ein Gruß an den Marsch für das Leben, der sich auf die bloße Nennung beschränkte. Wörtlich sagte Franziskus zu den rund 50.000 Lebensschützern: „Ich grüße die Teilnehmer des Marsches für das Leben.“ Kein Wort mehr. Kein Wort zum Anliegen des Marsches, keine Erwähnung der Ungeborenen, der „Verletzten“ und des „Feldlazaretts“, worüber der Papst bei anderer Gelegenheit gerne spricht.

      UNO und Vatikan
      Die Päpstliche Akademie der Sozialwissenschaften begrüßte im April 2015 UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, den nominell weltweit ranghöchsten Abtreibungsverfechter, mit allen Ehren bei einer Tagung im Vatikan. Vor seiner Eröffnungsrede bei einer Tagung über Klimawandel empfing ihn Papst Franziskus. Der Kanzler der Päpstlichen Akademie, Msgr. Marcelo Sanchez Sorondo und die Vorsitzende der Akademie, Margaret Archer, akzeptierten die UNO-Projekte für „nachhaltige Entwicklung“. Mehr noch, sie behaupteten, die Post-2015-Agenda sei „unter bestimmten Bedingungen“ mit der Lehre der Kirche konform und übernahmen sogar das Vokabular der Abtreibungslobby, das bisher im Vatikan aus gutem Grund gemieden wurde. Begriffe wie „Familienplanung, sexuelle und reproduktive Gesundheit“ wurden erstmals von einer Vatikanstelle zur „Ermessenssache“ des Einzelnen erklärt.

      Paul Ehrlich im Vatikan
      Der Biologe Paul Ehrlich, Autor des 1971 erschienen Buches "Die Bevölkerungsbombe" ist ein extremer Abtreibungsbefürworter. Früher beschimpfte er alle Katholiken als "Terroristen", im Februar 2017 war er Gast bei einer Tagung im Vatikan.

      Die Verurteilung der „Mauer“

      s. hier:

      https://kircheninterna.wordpress.com/2016/02/21/wer-bin-ich/

      Die Beispiele für eine radikale Richtungsänderung unter Papst Franziskus sind erdrückend.

      s. auch hier:

      https://kircheninterna.wordpress.com/category/papst/page/2/



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  4. Dass der SPEIGEL keine Möglichkeit auslässt,
    um in seinem Sinne über die Kirche zu "berichten",
    ist hinlänglich bekannt.
    Originellerweise ist jener Autor aus der Kirche aus-
    getreten, und zwar aus der evangelischen...!
    Für Journalisten gilt vielleicht manchmal: Hauptsache,
    ich habe eine Meinung, ob sie stimmt, ist Nebensache!

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  5. Es ist wirklich witzig. Der "Spiegel" gilt gerade den konservativen Katholiken seit Jahrzehnten als das Flagschiff der pöhsen pöhsen katholikenfeindlichen linksgrünen Kampfpresse, und man lässt keien Gelegenheit aus, sene Abscheu vor diesme Blatt zu bekunden.

    Aber wird dort ein papstkritischer (um nicht zu sagen: papstfeindlicher) Artikel publiziert, ist alles vergeben und vergessen und es wird feixend und triumphierend zum "Spiegel" verlinkt.

    So sind die Tradis.

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    1. Brigitta hat immer noch nicht verstanden,
      wie belesen und weltoffen viele Tradis sind.
      Die lassen auch Informationsquellen zu,
      die nicht unbedingt ihren Überzeugungen entsprechen.
      Daraus könnte man lernen, Brigitta!

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