Montag, 10. April 2017

Fast erstaunlich: Mehrheit in Deutschland immer noch für Tanzverbot am Karfreitag!

Eine Mehrheit von 52 % der Befragten ist in Deutschland aktuell für die Beibehaltung des Tanzverbotes am Karfreitag,
38 % sind gegen die Rege-
lungen für diesen christlichen Feiertag. Das ist schon fast erstaunlich, finde ich...
---> HIER und HIER !

Wir haben ja in Deutschland eine Handvoll sogenannte "stille Tage", an denen bundesweit auf Tanz und Gaudi verzichtet werden soll, wobei die einzelnen Bundesländer für die konkreten Ausführungsbestimmungen zuständig sind.
Aber wie das so ist:  An 360 Tagen im Jahr darf immer noch Disko sein, aber wer grundsätzlich dagegen ist, der muss unbedingt ausgerechnet an den paar Gedenktagen tanzen bis zum Abwinken.
Die Lösung, das dann bitte im privaten Rahmen hinter verschlossenen Türen zu machen, kommt da nicht in Frage, nein, es geht mit beinahe pubertärer Bockigkeit um "Höllenspaß" just am Karfreitag.

Ob sich diese Leute auch unbedingt und nur in einer 30-er-Zone ihrer Rechte beraubt fühlen und mit 100 Sachen durchbrausen?

Kommentare:

  1. Nun, wären die christlichen Feiertage so geregelt, wie die der jüdischen Gemeinde, wäre das alles kein Problem, aber nein, die Christen sind immer noch der Meinung, wenn sie pfeifen, muss die ganze Welt springen und ihre Anweisungen folgen .... Kein Wunder also, wenn es Widerstand gibt.

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  2. Da hat der Kreuzknappe was falsch zitiert
    (Freud'sche Fehlleistung) - die Gottlosen wollen
    am Karfreitag nicht "Höllenspaß", sondern "Heidenspaß"!

    https://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/heidenspass-karfreitag

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    1. Sie haben natürlich recht - es muss "Heidenspaß"
      heißen. Ich war wohl in Gedanken schon damit
      beschäftigt, was aus den Gottlosen mal wird...
      ;-)

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  3. Das Umfrageergebnis ist in der Tat garnicht
    selbstverständlich, und es zeigt mir, dass christliche
    Werte - wenn auch nur rudimentär - in Deutschland immer
    noch eine Rolle spielen.
    Viele Menschen haben sich einen Rest an Anstand bewahrt,
    angesichts des Todestages Jesu.

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  4. Aus katholischer Sicht muss man sich in dieser Frage nicht verkämpfen. Der Karfreitag gilt nach wie vor primär als Protestanten-Feiertag, da tangiert uns der Wegfall des Tanzverbots nicht so. Es täte eher den Protestanten weh, was wiederum uns gar nichtn weh tut. :-)

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    1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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