Donnerstag, 20. April 2017

FAZ schreibt: "Für billigen Protest gegen die AfD sind die Kirchen leicht zu haben"

Mein gestriger Artikel über Protestdemos von Kirchen und Linksextremen gegen die AfD vor ihrem Parteitag in Köln wurde viel beachtet, wie auch die Leserzuschriften zeigen. 
Klar, dass ich da mit besonde-
rem Interesse hingucke, was andere darüber schreiben.
Zwei Beispiele, die eher nicht zum Medien-Mainstream in dieser Angelegenheit gehören, will ich hier mal verlinken. Da ist zum einen die der AfD nahestehende "Junge Freiheit", die von "kirchenamtlichem Hass" schreibt, und mit mehr Gewicht die "FAZ", deren Kommentator befindet: "Für billigen Protest gegen die AfD sind die Kirchen leicht zu haben. Über den mili-
tanten Islam wollen sie lieber nicht sprechen..."

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !
Selbstverständlich kann man auch völlig anderer Meinung darüber sein...

Kommentare:

  1. Da hat der FAZ-Journalist den Nagel auf den
    Kopf getroffen!
    Bei den Verflechtungen zwischen Verlagshaus-Besitzern
    und Polit- wie Kirchenprominenz dürfte es sich dabei
    allerdings um eine Ausnahme handeln.
    Der Grund dafür ist aber keineswegs, dass die Journa-
    listen unbedingt einseitig berichten wollen, sondern sie
    befinden sich in einem Dilemma:
    Sie selbst sind mit großer Mehrheit linksgrün orientiert
    und in ihrer Grundhaltung gegen alles Konservative.
    Von daher ist ihnen die AfD automatisch ein Dorn im
    Auge.
    Nun haben die Schreiber das Problem, dass sie zwar einer-
    seits sehen, dass die Kirchen mit ihrer Koalition mit
    den radikalen Linken einen dicken Fehler machen, aber
    andererseits ist ihr Bestreben, der AfD auf keinen Fall
    neue argumentative Munition liefern zu wollen.
    Also klatscht man offiziell Beifall zu dieser einseitigen
    kirchlichen Parteinahme, und im übrigen denkt man sich
    seinen Teil

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  2. Donnerwetter, das hätte ich der FAZ nicht zugetraut.
    Die Selbstgefälligkeit der hochbezahlten Sitzungs-
    katholiken ist kaum noch zu überbieten.
    Man muss die AfD nicht mögen (ich würde die nie und
    nimmer wählen), aber wir leben noch in einer Demokratie,
    und da hat jede Partei das Recht, ihre Versammlungen
    und Parteitage abzuhalten.

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  3. Sich einen Tadel über die Junge Freiheit einzufangen ist ja geradezu eine Adelung der deutschen Bischöfe. Das sollte sie antreiben weiter standzuhalten gegen den rechten Mob.

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  4. Es ist heute eben nicht politisch korrekt, gegen die AfD zu sein. Deshalb regen sich die MSM auf. Da musst du durch.

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    1. Ulf Flosse, Ihnen ist da ein Tippfehler unterlaufen.
      Es muss heißen "für" die AfD.

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