Dienstag, 25. April 2017

Kardinal Sarah gibt Europäern einen Rat: Politik ist nicht die Hauptaufgabe der Kirche!

Kardinal Sarah hat ein längeres, facettenreiches Interview gegeben, das man
in seiner ganzen Länge lesen sollte.
Besonders ins Auge gesprun-
gen ist mir dabei die Aussage: "Die Kirche täuscht sich schwer, wenn sie denkt, ihre Hauptaufgabe in der aktuellen Krise sei es, Lösungen auf alle politischen Probleme zu finden und dabei die Evangelisierung vernachlässigen zu dürfen."

Man findet es heute komplett bei "kath.net" und zusammengefasst bei "katholisch.de" ---> HIER und HIER !
Schon früher sorgte Kardinal Sarah mit seinen klaren Ansichten für einigen Wirbel und neben Zustimmung auch für Widerspruch; man schaue z.B. mal ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. ein Priester (75 Jahre)25. April 2017 um 18:42

    Ein wirklich großer Theologe und Mensch!
    Dem Kreuzknappen ein Vergelt's Gott für die vielen Mühen,
    die Leser zeitnah zu unterrichten.

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  2. Ordinariatsgeschädigter25. April 2017 um 18:59

    Warum die umständliche Verlinkung auf Zweitquellen,
    wenn das Original bei "KIRCHE IN NOT" zu finden ist?

    http://www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2017/04-25-beitrag-der-christen-afrikas-fuer-die-weltkirche-robert-kardinal-sarah-im-interview

    Wieder einmal hat der kluge Kardinal aus Afrika vollkommen recht, und wieder einmal wird man in Europa bestenfalls midle über ihn lächeln.
    Ich stelle mir gerade das Gesicht des politisierenden Kardinals aus Köln vor, wenn er die Mahnung liest...

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    1. Geht es eigentlich auch mal einen winzigen Tag ohne Geschimpfe auf Kardinal Woelki?

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  3. Bin gerade höchst angenehm überrascht,
    dass sogar bei "katholisch.de" (auf Facebook)
    die meisten Leser große Sympathien für den
    aufrechten Kardinal haben.
    Beten wir darum, dass auch unsere Polit-Bischöfe
    mal nachdenken, was sie anrichten.

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    1. Auch der selbsternannte Trump-Fan Kardinal Burke ist ein Polit-Bischof. Und was für einer.

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  4. Es ist erfreulich, dass Papst Franziskus immer noch
    an Kardinal Sarah festhält. Allerdings hat er ihm
    im Liturgieausschuss Leute beigesellt, die ihn offenbar
    ein wenig bremsen sollen.
    Wie lange das wohl noch gut geht?
    Würde mich nicht wundern, wenn aus Deutschland hintenrum
    gegen Sarah agiert würde. Es gibt hier ja Leute mit sehr
    guten Beziehungen zum Papst...

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  5. Ich fürchte, die Worte von Kardinal Sarah kommen
    leider 1 - 2 Jahre zu spät.
    Es sind schon sämtliche kirchlichen Flüchtlingsboote
    abgefahren, und man ist derart "toleranz"besoffen,
    dass man sogar als Kardinal das Brustkreuz abnimmt,
    um den muslimischen Gesprächspartnern zu gefallen.
    Geht's noch tiefer? Wohl kaum.

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  6. Nunja, was bedeutet denn dieser Gedanke des afrikanischen Kardinals? Die Kirche sollte sich um die Seelen kümmern und nicht um die Menschen, die ihre Hilfe brauchen. Beten statt in der Welt zu handeln und so für eine bessere Welt zu sorgen, indem man Ausbeutung, Krieg, Prostitution und Fluchtschicksale anprangert. Liebe theologisch saubere Reden halten, die tun keinem weh und die Welt kann weiter ihr Geschäft betreiben. Eine solche Religion brauchen Menschen nicht, sie hat auch nichts mit Jesus zu tun.

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    1. Dieser Kardinal wäre hier längst unangefochtener Chef der AfD. Afrika docet!!!

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