Dienstag, 11. April 2017

Manipuliert die ARD Syrien-Berichte?

Ein harter Vorwurf, und nicht der erste dieser Art: Zwei In-
sider
kritisieren die ARD we-
gen "manipulativer Bericht-
erstattung"
über Syrien; daher haben sie eine Programm-
beschwerde
eingereicht.
Einer der beiden ist ausge-
rechnet ein ehemaliger Nachrichten-Redakteur
der "Tagesschau", daher hat seine Stimme durchaus Gewicht.
Die beiden Kritiker haben übrigens schon dutzendweise Programmbe-
schwerden (eine Art Leserbrief mit Kritik an der Berichterstattung) bei der ARD eingereicht. 

Wie berechtigt die Kritik ist, kann ein Laie wohl kaum beurteilen, aber ganz von der Hand zu weisen ist das nicht, wenn man sich die Materialien in Text und Video anschaut. - Dass über so etwas nur von bestimmten Internetseiten berichtet wird, liegt wohl auch in der Natur der Sache; die ARD selbst dürfte wohl kaum ein größeres Interesse daran haben, darüber zu berichten...
Merke:  Es ist mal wieder kompliziert, und die Fernsehleute der ARD sind eben auch Menschen, und Menschen sind nicht immer 100 % objektiv, besonders dann, wenn es widersprüchliche Aussagen bei den Nachrichtenquellen gibt...
Man schaue ---> Video HIER und Artikel dazu HIER und HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Solche Artikel wie dieser werden einem Teil
    des Publikums gar nicht schmecken, werter Kreuzknappe:
    Statt simplem schwarz-weiß-Denken bieten Sie mal wieder
    Zwischentöne und Denkanregungen.
    Siehe auch den Nahostexperten M. Lüders bei "Markus Lanz"

    https://gloria.tv/video/4zhXJt7kAyKG3HyJexph9hKp6

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  2. Aber, aber, Kreuzknappe,
    unsere wichtigsten Medien wie die Tagesschau
    sind selbstverständlich IMMER ganz objektiv und
    haben in allem recht, was sie berichten. Amen.

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  3. Mal eine Frage an unsere Rechtskatholiken:
    Warum ist es euch denn sooo wichtig, dass Assad den Giftgasmord nicht zu verantworten hat???

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  4. Wer es sich zeitlich leisten kann, liest sowieso
    zusätzlich ausländische Quellen, um das Bild abzurunden.
    Beim Thema Flüchtlinge wurde uns ja auch bis in den
    Herbst 2015 hinein vorgeführt, was wir gemäß unseren
    medialen Volkserziehern darüber zu denken haben.
    Hat allerdings nicht wirklich funktioniert.

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    1. Wenn man sich die eher mauen Umfragewerte der AfD anguckt, die weit davon entfernt sind, die "große Mehrheit der Bevölkerung" darzustellen, muss man allerdings feststellen, dass auch die digitalmedialen Umerziehungsbemühungen der Wutbürger-Populisten nicht wirklich funktionieren...

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  5. ... wobei man aber auch erwähnen sollte,
    dass die Qualität der Berichterstattung in den
    deutschen Medien insgesamt einigermaßen zufrieden-
    stellend ist; wir wir aber durch Umfragen wissen,
    hat ein großer Teil der Bevölkerung bezüglich
    des Berufes der Journalisten keine allzu gute Meinung.
    Einseitigkeiten gibt es z.B. auch beim Thema TRUMP,
    beim Thema AfD, beim Thema Abtreibung usw.
    Man bedenke aber auch, dass die klare Mehrheit der
    Journalisten selbst politisch links steht.

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  6. Darum gibt es ja auch politisch sehr verschieden
    orientierte Zeitungen und Sender, damit man sich
    die passende "Wahrheit" aussuchen kann.
    Man braucht doch nur mal die Polit-Magazine im ARD-
    Fernsehen anzuschauen.

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