Freitag, 14. April 2017

Nur noch 3,8 % der evangelischen Christen gehen zum Gottesdienst - Was sagt uns das?

Dies ist ein Artikel ganz ohne Häme. Waren es vor 10 Jahren schon nur noch klägliche 4,9 % der evangelischen Christen, die sonntags zum Gottesdienst kamen, so sank diese schlimme Zahl im Jahr 2015 nun so-
gar auf 3,8 Prozent in den evangelischen Landeskirchen in der EKD. -
Bei den Katholiken sind es (angeblich, da wird z.T. auch getrickst) immerhin noch 10,4 % im Jahre 2015.

Beim evangelischen Nachrichtendienst "idea" kann man die Details
in einem Artikel nachlesen - und eine heftige Leserdiskussion mitverfolgen, in der zahlreiche Leser der Meinung sind, das liege auch an der "Zeitgeist-
kirche"
, die mit ihren politischen Vorträgen statt wirklicher Predigten allmählich zur Volkshochschule geworden sei... ---> HIER !


ES IST KARFREITAG !



Kommentare:

  1. Ich kann nicht beurteilen, ob das typisch ist,
    aber ich war vor einem halben Jahr anlässlich einer
    Feierlichkeit im Verwandtenkreis in einer evangelischen
    Kirche im Sonntagsgottesdienst (vorher war ich samstags
    in der hl. Messe) - ich kann nur sagen:
    Einmal und nie wieder !!!
    Der "idea"-Artikel kann nur voll bestätigt werden -
    die Pfarrerin predigte über die politische Verantwortung
    den Flüchtlingen gegenüber und wie abscheulich die AfD
    daherrede - und es werde doch wohl keiner diese...
    Es sei unsere moralische Pflicht, alle Flüchtlinge als
    Kinder Gottes zu lieben und zu ehren, und wer gegen
    Muslime auftrete, der versündige sich gegen Gott.
    Ehrlich - solche Vereinfachungen brauche ich nicht,
    und schon gar nicht in der Kirche im Gottesdienst!!!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Kampf der Linksgrünfront!14. April 2017 um 19:27

      Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

      Löschen
  2. Die "Evangelen" hatten schon immer ein etwas
    lockeres Verhältnis zum Kirchgang. Hauptsache,
    man hat seinen eigenen Frieden mit Gott, die Kirche
    ist Nebensache und nur mehr oder weniger ein notwen-
    diges Übel.
    Bei der EKD ist übrigens der Pfarrermangel mindestens
    so dramatisch wie bei den Katholiken, und das trotz
    Heiratserlaubnis!

    AntwortenLöschen
  3. Helmut Schneider14. April 2017 um 10:12

    Wir sind heute in den Pfarrgemeinden besser
    mit Priestern versorgt als vor dreißig Jahren!
    Laut DBK kamen 1990 auf einen Priester rechnerisch
    316 Gläubige, was den Gottesdienstbesuch betrifft,
    und 2014 kamen auf einen Priester nur noch 181
    Gläubige!

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================