Donnerstag, 6. April 2017

Ordensschwester zieht gegen das Erzbistum vor Gericht: Nach Vergewaltigung im Stich gelassen!

Solche Geschichten sind einfach nur traurig.
Wie einige Medien auch hierzulande berichten, hat eine Ordensschwester das für sie zuständige Erzbistum Santiago de Chile verklagt, weil ihr nach einer Vergewaltigung keine Hilfe zuteil wurde.
Ein Bauarbeiter, der mit Reparaturen im Kloster beschäftigt war, hatte sich an ihr vergangen, aber weder die Mitschwestern noch das Bistum stan-
den ihr zur Seite als sie schwanger war und ein Kind bekam; ganz im Gegenteil, man habe von ihr verlangt, aus dem Orden auszutreten... 

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !
Was man auch sehen sollte:
Es war mehrfaches menschliches Versagen, und nicht "die" Kirche -
die unmenschliche Reaktion ist aber keinesfalls akzeptabel.

Dass es auch anders geht, habe ich selbst erlebt. Durch gute Kontakte zu indischen Ordensschwestern, die in deutschen Krankenhäusern arbeiten, wurden wir ab und zu zum Essen in deren Konvent eingeladen
Dabei sahen meine Frau und ich einmal auch eine hochschwangere Ordensschwester, und man erklärte uns, sie sei in Indien auf dem Weg zum Markt von einem Burschen ins Gebüsch gezogen und vergewaltigt worden. Um aller Aufregung und dem Gerede in Indien zu entgehen,
hat man sie für eine gewisse Zeit nach Deutschland geschickt, wo das
Kind zur Adoption freigegeben würde...