Montag, 10. April 2017

Pastoralreferent in Aachen: Der Eucharistie können viele Leute "nichts abgewinnen"...

Das hat sich offenbar noch nicht bis zu wiederverheiratet Geschiedenen und zu über Kirchenthemen wie "Amoris Laetitia" schreibenden Jour-
nalisten herumgesprochen,
die doch immer wieder darauf drängen, dass möglichst alle zum Kommunionempfang zugelassen werden:
Viele Menschen empfinden die von der Kirche in ihrer Bedeutung völlig überschätzte Eucharistie "als Hokuspokus" und können "dem nichts abgewinnen".
So jedenfalls verstehe ich einen Beitrag eines Aachener Pastoralreferenten in der "Aachener Zeitung", der bei "gloria.tv" auszugsweise zitiert wird. Der Mann sei zukünftig "in der Predigtausbildung des Bistums tä-
tig"
, lese ich da. Durch Anklicken usw. lassen sich die Texte vergrößern... ---> HIER und HIER !

Eingedenk der Mahnung einer geistlichen Beraterin, einer alten, weisen Dame ("Der liebe Gott hat einen großen Zoo") lasse ich das einfach mal so stehen und wirken, passend ergänzt durch weitere Aussagen desselben Herrn wie "Mit römisch-katholischer Kirche habe ich nicht viel am Hut"
( ---> HIER !) und "Also liebe Kirche: Show ist alles, Wahn zieht besser als Wirklichkeit. Damit hast du doch Erfahrung!" ( ---> HIER !)...

Muss man dazu wirklich noch was sagen? 

Kommentare:

  1. ein Priester (75 Jahre)10. April 2017 um 05:49

    Ohne auf den speziellen Fall eingehen zu wollen,
    ist es immer lehrreich, sich die Lebensgeschichte
    bzw. kirchlichen Stationen von solchen Leuten aus
    Gottes großem Zoo anzuschauen - viele von denen
    sind für die Pfarrseelsorge unbrauchbar und werden
    sonstwo herumgereicht, immer für ein paar Jahre.
    Ich kenne einen, den haben sie nach Afrika (Togo)
    geschickt, da war er hier endlich "aus de Füß",
    wie die Kölner sagen.

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  2. Doch, Kreuzknappe, man muss etwas dazu sagen,
    denn man sollte immer auch bedenken, welche
    verführerische Außenwirkung Menschen haben, die falsch
    oder abfällig über Glaubenswahrheiten schreiben, und das
    auch noch von der Kirche bezahlt.
    Wenn besagter Pastoralreferent offenbar tatsächlich ge-
    sagt hat, er habe mit der katholischen Kirche "nicht viel
    am Hut", dann wäre das doch wohl eine gute Gelegenheit,
    über eine mehrjährige unbezahlte Auszeit nachzudenken?!

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  3. Wenn der Mann wirklich demnächst in der Prediger-
    Ausbildung eingesetzt wird, dürfen wir uns für die
    Zukunft ja noch auf weiterer solcher "Bonmots" freuen;
    es sei denn, man redet mal ein ernstes Wörtchen mit ihm.
    Ob man in Aachen in der Chefetage allerdings den Mumm
    dazu hat, wage ich zu bezweifeln.

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  4. Papst Benedikt hat es so formuliert:
    Die größten Feinde der Kirche kommen nicht von außen,
    sondern von innen!

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  5. Nemrod meint: @Theodora - kann mich nur voll anschließen, möchte aber noch anmerken, dass nur hierzulande solche Kirchenfeinde noch üppigst aus Kirchensteuermitteln besoldet werden. Und das größte Ärgernis ist, dass solche bezahlten Kirchenfeinde in den Ordinariaten das Sagen habwen. Gute katholische Priester und Einrichtungen werden da wesentlich restriktiver gehalten. Im Bistum Trier zum Beispiel.....

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  6. Dieter Spoo hat nach eigenen Aussagen mit der katho-
    lischen Kirche "nichts am Hut."
    Nun, das ist seine Sache, aber dannn sollte er auch so ehrlich sich selbst gegenüber sein und auch in der
    gebotenen Konsequenz gegenüber seiner Arbeitgeberin,
    der kath. Kirche, zu kündigen, anstatt in ihren
    Diensten zu stehen und sich von ihr bezahlen zu lassen.

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  7. Die Messe ist ja auch ein "Hokuspokus", gegen diese Sichtweise kann niemand was einwenden.
    Schliesslich hat dieses Wort seinen etymologischen Ursprung in dem lateinischen Wandlungswort "Hoc est corpus (meum)"

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  8. Man muss ich nur wundern, wer da so alles auf den Gehaltslisten der Kirche steht und da geduldet wird. Im Limburger Ordinariat wirkte ein Domdiakon, der statt zu arbeiten, auf dem Dienst-PC eine Kinderporno-Sammlung pflegte. Er war vorher durch eine übergrosse Frömmigkeit aufgefallen und wohl deswegen an den Dom gekommen. Auch er war oberster Ausbilder des Nachwuchses der Diakone.
    Wen wundert es da, wenn ernsthafte Katholiken sich zurückziehen?
    Wer möchte sein Kind in solche Hände geben ?

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  9. Nun ist das ganze Interview
    mit jenem Pastoralreferenten online frei zugänglich.
    Vorsicht, nicht für jeden geeignet...

    http://www.aachener-zeitung.de/citykirche-organisator-im-hintergrund-dieter-spoo-sagt-adieu-1.1597784?utm_medium=social&utm_source=facebook

    Der Mann mit dem Klempner-Kreuz...

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  10. Der Link führt leider nur bis zur Bezahlschranke. Ich habe ihn allerdings in meinem Archiv.

    https://archive.fo/WvpZH

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