Dienstag, 18. April 2017

Trierer Priesteramtskandidat will die Weihe lieber in Luxemburg empfangen, denn die Gemeinsamkeiten mit der Bistumsleitung reichen ihm nicht aus!

Viele meiner Blogartikel werden durch E-Mails angeregt, die mir aufmerksame Leser zuschicken, so auch dieser.
Der Leser fotografierte einen Schaukasten einer Pfarrei im Bistum Trier.
Das Ungewöhnliche:  Im dort lesbaren Osterpfarrbrief teilt ein aus dieser Pfarrei stammende Seminarist  mit, dass er dem-
nächst die Diakonenweihe empfangen werde. Der Clou: Die Weihe findet nicht in Trier und nicht mit Bischof Ackermann statt, sondern in Luxemburg.
In vielen Gesprächen sei er zu der Erkenntnis gekommen, dass er als späterer Priester "nicht mit dem Kurs der Synode und der Bistumsleitung in Trier überein-
stimme, und dass die Gemeinsamkeiten nicht ausreichen..."
, daher könne er Bischof Ackermann nicht den Gehorsam versprechen und werde zu-
künftig in Luxemburg Dienst tun.

Nun ist das keine Weltsensation, und es kommt öfter vor, dass das Klima innerkirchlich nicht stimmt. - Da ist es klug, wenn man absehbaren Konflikten frühzeitig aus dem Wege geht. Andererseits zeigt das - wie auch die ziemlich leeren Priesterseminare -, dass der Kurs im Bistum Trier und anderswo auch kritisch gesehen werden kann.  - Meine Leser erinnern sich an einige Dinge... ---> HIER und HIER und HIER und HIER !
Wohin geht die Reise im Bistum Trier?