Freitag, 14. April 2017

Warum es an Karfreitag bei uns beinahe mal ein ganz dickes Eis zum Nachtisch gegeben hätte

Die Schwere des Karfreitags liegt auf uns.
In Gedanken gehen wir den grausamen Todes-
weg Jesu mit. - Als meine Frau im Frauenkreis der Pfarrei den Bild- und Textband "Mann der Schmerzen"  - ein Kreuzweg von Gabriel Saury - zeigte, liefen die Tränen, so intensiv und im wahrsten Sinne packend können manche Bilder und Sätze sein ( ---> HIER !).
Auch so mancher Jesus-Film (z.B. "Die Passion Christi" von Mel Gibson ---> HIER !) wühlt uns auf: Jesus, was hast Du bloß so schrecklich für uns gelitten!

Da ist es ganz selbstverständlich, an diesem
Tag auch als Familie mit Kindern nur eine ganz einfache Gemüsesuppe ohne Beilagen zu Mittag zu servieren, auch die Kinder und Enkelkinder akzeptieren das problemlos

Voriges Jahr allerdings kam es zu einem Zwischenfall: Als ich (ein ehe-
maliger Lehrer kann wohl nicht aus seiner Haut)
meinte, vor dem kargen Mittagessen ein paar erläuternde Sätze sagen zu müssen, warum wir uns an Karfreitag so beschränken, wurde ich jäh von einem fünfjährigen Enkel-
kind
unterbrochen: "Opa, das geht schon klar. Aber weil wir uns so sehr auf Ostern freuen, dass Jesus aufgestanden ist (naja, theologisch eher ein Pfostenschuss!), gibt es zum Andenken sicher gleich ein ganz dickes Eis...!" -

Antrag abgelehnt, aber wie man sieht, kann man auch am Karfreitag lachen...

ES IST KARFREITAG !