Donnerstag, 20. April 2017

Was will uns Kardinal Woelki damit sagen?

Wenn man eine Sache für wichtig und lobenswert hält, dann sollte man sich auch darum kümmern.
Kardinal Woelki
hat erklärt, er halte die Demonstrationen gegen den AfD-Parteitag in Köln für "lobenswert", woraus zu schließen ist, dass er die Teilnahme daran gut findet. Andererseits hat er aber die Katholiken dazu aufgerufen, sich "lieber mit der christlichen Botschaft zu beschäftigen" statt mit dem AfD-
Parteitag, was also darauf schließen lässt, dass der Kardinal von einer Teil-
nahme abrät. ---> HIER !

Es besteht womöglich dringender Bedarf an einem ausgewiesenen Woelki-Versteher, vermute ich mal.

Kommentare:

  1. Vielleicht kann sein Eminenz uns ja mal einen konstruktiven Hinweis geben, welche Partei für einen Katholiken wählbar ist, der die illegale Masseneinwanderung in unser Sozialsystem ablehnt.

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  2. Nun, das ist einfach: Sich gegen Neonazis zu stellen ist lobenswert, besser aber wäre es, sich mit dem Christlichen zu beschäftigen, das finden man eben nicht, wenn man sich mit der AfD beschäftigt.

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  3. Ordinariatsgeschädigter20. April 2017 um 20:07

    Ich vermute, er will mit "lobenswert" sagen:
    Die Teilnahme an den Anti-AfD-Demonstrationen entspricht
    Gottes Willen und muss unbedingt gefördert werden.
    Er selber will sich da aber raushalten.
    Da er nur vom SONNTAG redet, ist ihm vermutlich auch
    noch garnicht aufgefallen, dass der Parteitag mehrere
    Tage dauert. Man könnte also sonntags den Weißen Sonntag
    feiern und trotzdem am Samstag demonstrieren.
    Woelki feuert gerne andere an, hält sich selbst aber
    geschickt heraus.
    So ermunterte er Jugendliche, sich als Sprayer zu betätigen
    und das Wort "Gutmensch" auf öffentliche Plätze zu sprühen.
    Er selbst aber tat dies nur im Innenhof auf der Terrasse
    des Erzbischöflichen Hauses, wo es keinen Ärger geben kann.

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  4. Ist doch ganz eindeutig: Die Demo ist zwar lobenswert,
    meint Woelki, aber Christen sollten da nicht mitmachen,
    sondern sich mit Religiösem beschäftigen!

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  5. Woelki ist ein cleverer Taktierer und Populist.
    Einerseits will er auf den medialen Protestzug mit
    aufspringen, das bringt ihm Publicity,
    aber andererseits ahnt er, wenn es zu Tumulten und Ge-
    walttätigkeiten kommen sollte, sind die mitmarschierenden
    Katholiken mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen - wer
    mitmacht, der macht sich mitschuldig.
    Und daher bläst er vorsichtshalber schon mal zum geordneten
    Rückzug...

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  6. „Was will uns Kardinal Woelki damit sagen?“
    In der Meldung von domradio liest sich das nicht als „einerseits – andererseits“ bzw. als widersprüchliches „gut finden – zugleich abraten“, sondern als stimmiges „Ja, am Samstag dieses – zugleich am Weißen Sonntag aber wieder selbstverständlich etwas anderes im Mittelpunkt …“:

    20.04.2017
    Kardinal Woelki würdigt Demonstrationen gegen den AfD-Parteitag

    "Gegen Rassismus und für Weltoffenheit"

    Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat die geplanten Gegendemonstrationen zum AfD-Parteitag am Wochenende in Köln gewürdigt. Am Sonntag solle jedoch wieder der Friedensgruß im Mittelpunkt stehen, so Kardinal Woelki.
    Die Demonstrationen stellten sich "gegen Rassismus und für Weltoffenheit, Toleranz und Solidarität", sagte er am Donnerstag in Köln. Er rief auch dazu auf, sich am Wochenende mit den wichtigen Botschaften des Tages zu beschäftigen: "Am Weißen Sonntag steht für mich der Friedensgruß des vom Tode auferstandenen Christus im Vordergrund und nicht die Versammlung einer nicht im Bundestag vertretenen Partei, deren Vertreter nur viel polemisches Geschrei und keine Lösungen bieten."
    https://www.domradio.de/themen/rainer-maria-kardinal-woelki/2017-04-20/kardinal-woelki-wuerdigt-demonstrationen-gegen-den-afd-parteitag

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    1. Also ich werde nicht schlau daraus:
      Ist Woelki nun für oder gegen die Demo?
      Und vor allem: Wenn ja, warum geht er selbst nicht mit?
      Zeit, um sich ein Fußballspiel anzuschauen, hat er ja.

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  7. Interessant zu wissen,
    mit wem die katholische Kirche neuerdings
    gemeinsame Sache macht. Mir wird übel.

    https://philosophia-perennis.com/2017/04/20/afd-parteitag-koeln-wie-antisemiten-kirchen-und-linksradikale-gewalttaeter-gegen-rechts-kaempfen/

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