Sonntag, 28. Mai 2017

Kardinal Müller attackiert Papst Franziskus - "ungewöhnlich offen", aber lieber indirekt!

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Für vatikanische Verhältnisse, wo man
nach Möglichkeit alles diplomatisch ausdrückt, ist die Äußerung von Kurien-
kardinal Müller, dem Präfekten der Glaubenskongregation, "ungewöhnlich offen", wie katholische Medien berichten.
Demnach hat der Kardinal dem Sender EWTN zu aktuellen Kirchenfragen wie etwa der bald erwarteten Einigung mit den Pius-
brüdern Rede und Antwort gestanden.
Dann aber folgt die Zwischenüberschrift "Kritik am Papst", in der man die mutige Äußerung lesen kann (man weiß ja, dass Papst Franziskus schon mal verärgert auf Kritiker reagiert, und angeblich ist Kardinal Schönborn ja auch schon mal im Gespräch gewesen, um einen ggf. abgesetzten Kardinal Müller zu ersetzen), dass Kardinal Müller zu der "angeblichen Entlassung von drei Mitarbeitern der Glaubenskongregation durch den Papst" deutlich angesäuert anmerkt, dieses Vorkommnis sei wahr, und er wünsche sich "eine bessere Behandlung unserer Mitarbeiter beim Heiligen Stuhl."
Man dürfe nicht nur über die katholische Soziallehre reden (!), sondern man müsse sie auch respektieren, wird er von den Medien zitiert.

Das hat gesessen, kann man nur sagen. - Ob er dafür mal die Quittung bekommt?
Man schaue beim Kölner "domradio" ---> HIER !