Montag, 29. Mai 2017

Was amerikanische Bischöfe bei ihrer Kritik an den radikalen Sparmaßnahmen von Präsident Trump verschweigen...

Es tut auch mir in der Seele weh, wenn ich in den Medien lese, dass Präsident Trump ganz energisch den Rotstift angesetzt hat bei seinem Haushaltsentwurf, der bis spätestens 30. September im Repräsentantenhaus und im Senat zur Abstimmung ansteht. Mit Sicherheit wird das so wie gedacht nicht durchkommen, denn es regt sich deutlicher Widerstand, auch bei katholischen Bischöfen und Laien.  Die radikalen Sparmaß-
nahmen treffen laut Medienberichten z.B. die Raumfahrt, den Umwelt-
schutz, den Bildungs- und Sozialbereich und einiges mehr.
Was das für die ärmeren Amerikaner bedeutet, die auf staatliche Hilfe in vielen Punkten angewiesen sind, kann man sich auch ohne höhere Mathe-
matik ausrechnen. Die kleinen Leute trifft es mal wieder am härtesten.

Insofern teile ich die Kritik am Haushaltsentwurf; man darf nicht das Kind mit dem Bade ausschütten und muss Einsparungen sozial ver-
träglich und fair verteilt gestalten... ---> HIER !

Was die Bischöfe allerdings verschweigen: Trump und sein Team haben den Bürgern diese harten Einschnitte, so sie denn überhaupt vom Kongress genehmigt werden, nicht aus Jux und Dollerei ausgearbeitet, weil sie sich soooo gerne unbeliebt machen.
Seit Jahrzehnten hat Amerika weit über seine Verhältnisse gelebt, und die Staatsverschuldung hat gerade unter Präsident Obama kräftig zuge-
nommen. Alle mehr oder weniger energischen Versuche, die Schulden-
bremse zu ziehen, sind unter den Vorgänger-Präsidenten kläglich ge-
scheitert.
Wären die USA eine Privatfirma, sie wären schon längst pleite und nie-
mand gäbe dafür noch Kredite. Die Lage ist mit "katastrophal" noch recht schmeichelhaft umschrieben, und es gibt Meinungen, das könne eines Tages in einem furchtbaren Crash enden, in den die Weltwirtschaft einschließlich Deutschland mit hinein gesogen wird.
Nach jetzigem Tempo der Schuldentilgung und Neuaufnahme von Krediten besteht auf Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte hinaus keine Chance, die Schulden loszuwerden.  Oder anders ausgedrückt: Es ist ungerecht gegenüber kommenden Generationen, dass sie für Schulden aufkommen müssen, die vor Jahrzehnten angehäuft worden sind. Und da jeder Dollar nur einmal ausgegeben werden kann, bedeutet die irrwitzige Staatsver-
schuldung für die Zukunft auch weniger Spielraum für großzügige Sozial-
programme.- Es trifft also die Ärmsten, wie immer, so oder so.
Wer jetzt also auf Trump einprügelt, der sollte sich eigentlich erst mal an diejenigen Herren Vorgänger wenden, die es so weit kommen ließen, dass das Wasser bis zum Hals steht...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !
Wir sollten in Deutschland auch nicht überheblich auf die USA schauen, denn auch hier gibt es Armut. Man muss manchmal etwas genauer hin-
gucken, denn viele der Armen in Deutschland schämen sich, und sie schämen sich auch, "zum Amt" zu gehen und um Hilfe zu betteln.
Während der Staat z.B. die monatliche Erhöhung des Kindergeldes um sensationelle 2 Euro (!) pro Kind für Sozialpolitik hält, bekommen Manager, die Unternehmen in den Sand gesetzt haben, auch noch Millionen-Abfindungen.