Sonntag, 18. Juni 2017

Bistum Trier: "Überraschungskirche" mit Seifenblasen, Fingerfood und Segen...

Wenn ich sowas lese, bin ich immer hin und her gerissen: Soll ich überhaupt darüber schreiben?
Ich versuche es, und ich versuche es möglichst wenig "reißerisch", obwohl fast jeder Leser ahnt, was ich von solchen "Sonderangeboten" und "events" halte, die sich Gottesdienst nennen.
Aber o.k., ich akzeptiere, dass es Katholiken gibt, die sowas toll finden. Bedenklich würde es z.B., wenn die teilnehmenden Katholiken diese Veranstaltung als Ersatz für den Besuch der Heiligen Messe am Sonntag ansehen würden!
Das Dekanat Schweich-Welschbillig im Bistum Trier bietet ab und
zu einen "Überraschungsgottesdienst" an, eine Art "Kessel Buntes" (ehe-
malige DDR-Unterhaltungssendung)
für Katholiken. 
Gestern, am 17. Juni, gab's zum Beispiel das Thema "Entspannte Urlaubszeit", und dafür wurden Seifenblasen hergestellt, ein großes Mandala gelegt, diverse Urlaubserlebnisse erzählt usw., es gab auch Cocktails und Fingerfood, wie man in der Einladung schrieb.
Nach einem halbstündigen Wortgottesdienst mit Erteilung des Segens stand dann abschließend das gemeinsame Essen auf dem Programm.
Es steht nicht dabei, aber ich gehe mal davon aus, dass die Veranstal-
tung nicht in der Kirche stattfand, sondern in einem Pfarrheim oder ähnlichem...

Ich will ja gerne anerkennen, dass es verschiedene Wege gibt, die Men-
schen in die Kirche zu "locken", aber ob das wirklich der Weisheit letzter Schluss ist??? 

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