Donnerstag, 29. Juni 2017

Presse bastelt am "Kirchenskandal": Kardinal Pell wegen Missbrauchs-Vorwurf vor Gericht!

Es ist schon ziemlich trickreich, die katholische Kirche als Ganzes für ein (eventuelles!) Fehlverhalten eines Mitglieds verantwortlich zu machen. "Skandal in der katho-
lischen Kirche"
- oder sollte es vielleicht besser heißen: "Skandalöse Arbeit von Journalisten"?

Missbrauch ist schärfstens zu verurteilen, ein einziger Fall ist einer zu viel. Wenn aber das Thema dazu genutzt wird, um Kampagnen gegen die Kirche zu reiten, dann ist das auch eine Form von (geistigem) Missbrauch.
Der Finanzchef des Vatikans, der australische Kardinal Pell, ist zum x-ten Male in den Schlagzeilen. Das zieht sich seit Jahren hin; immer wieder kommen Behauptungen, er habe als junger Priester Jungen miss-
braucht, und immer wieder kommen von ihm dann entrüstete Erklä-
rungen, das seien alles Lügen.

Ich habe auch mal eine halbe Stunde über das Thema Missbrauch im speziellen Zusammenhang mit Australien recherchiert, und nur in dieser kurzen Zeit ist mir klar geworden, wie weit verbreitet dort Missbrauch war, in Sportvereinen, bei der Armee, bei Pfadfindern, in Schulen und und und... 
Was Kardinal Pell betrifft, so ist es gut, dass die Sache endlich mal gerichtlich angegangen wird. Ob es nach Abschluss des Verfahrens wirklich zum Ausdruck "Skandal" reichen wird, muss sich aber erst noch herausstellen, liebe Journalisten!
Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !