Dienstag, 20. Juni 2017

Vatikan-Finanzen: ... und der nächste Verantwortliche wirft die Brocken hin!

Diskretion ist bei Bankern und Finanzprüfern ein ehernes Gesetz; wer dagegen verstößt, kann seine weitere Karriere vergessen.
Da wundert es nicht, wenn die Meldungen sehr karg aus-
fallen, wenn bei denen, die für die Kontrolle der Finanzen im Vatikan mitverantwortlich sind, jemand frustriert die Brocken hinwirft. Erst im Jahr 2016 errregte der Fall des Vatikanbank-Vorstandsmitglieds Clemens Börsig einiges Aufsehen, der plötzlich kündigte ---> HIER !

Heute erfährt man, dass wieder einer das Handtuch geworfen hat, nämlich der vatikanische Wirtschaftsprüfer Libero Milone, wie Börsig ein ausge-
wiesener Finanzexperte und international anerkannt. Über die Gründe auch hier Stillschweigen, und wie sich das gehört, wird verkündet, sein Rücktritt sei "in gegenseitigem Einvernehmen" erfolgt und angenommen worden.
Das Tempo ist jedenfalls rasant: Am Montag lag das Kündigungs-
schreiben offenbar beim Papst auf dem Schreibtisch, und heute schon folgte die Entlassung aus den Diensten des Vatikans.
Man kann daraus schließen, dass es keine Gespräche im letzten Moment gab und keine Versuche, den Wirtschaftsprüfer doch noch zum Verbleib
zu animieren.
Und das wiederum lässt Spielraum für Spekulationen über die Zustände und das "Betriebsklima". - Es wird nicht langweilig, wenn es um die Kirche und das liebe Geld geht...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !