Mittwoch, 19. Juli 2017

Flüchtlingsrettung im Mittelmeer - so nah wie möglich an der libyschen Küste...

Es ist ein schwieriges Problem: Haben die privaten Schiffe, die Flüchtlinge so nah wie möglich vor der libyschen Küste einsam-
meln, den Flüchtlingsansturm damit erst so richtig in Fahrt gebracht?
Die Experten streiten darüber, aber der sehr ausführliche Artikel in der "ZEIT", der sogar eine bewegliche Karte der Flüchtlingsfahrten eingebaut hat, zeigt
die verworrene Lage: Mittlerweile hätten die Schleuser sich schon genau darauf eingestellt, welche Schiffe mit welchen Kapazitäten heran kämen, und dementsprechend würde der Flüchtlingsstrom gesteuert.
Die mit Flüchtlingen vollgepferchten Boote seien auch immer weniger seetauglich, weil man mittlerweile davon ausgehe, dass es genügt, wenn
sie die 22 km-Marke bis zu den internationalen Gewässern vor der Küste erreichen.
Es ist schon ein bisschen verrückt, oder? - Aber was ist die Alternative? Wenn man wirklich deutlich mehr in Afrika investieren würde - blieben dann die Flüchtlinge in der Heimat? 

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