Donnerstag, 20. Juli 2017

Ich entschuldige mich hiermit für Kardinal Müller, für den Missbrauchsbeauftragten Rörig, für die Presse - und mich für diesen Artikel!

Ich hatte es geahnt und die wichtigen Menschen gebeten, einfach verbal mal abzurüsten und eine kleine Pause einzu-
legen (---> HIER !), aber auf mich hört ja keiner!

Es kommt also, wie es kommen musste, es wird sich zähne-
fletschend weiter gefetzt, wobei jeder sicher ist, dass der jeweils andere der "Böse" ist.
So funktioniert das auch bei den Vorwürfen wegen der Regensburger Domspatzen: Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, möchte von Kardinal Müller eine Ent-
schuldigung, der ist deshalb sauer und möchte seinerseits von Herrn
Rörig eine Entschuldigung. Viele Medien wollen von Kardinal Müller
eine Entschuldigung, weil der zu wenig getan habe und mangels warm-
herziger Worte zu den Opfern zu unsensibel rüberkomme... ---> HIER  und HIER !

Da verlange ich doch gleich mal eine Entschuldigung von den Medien, die seit Jahren mit einem Vergrößerungsglas fast nur auf die kirchlichen Missbrauchsfälle starren, während weit über 95 % ganz woanders passieren, in den Familien, in den Vereinen, im Verwandten- und Bekanntenkreis usw. 
Und ich entschuldige mich dann auch gleich noch, weil ich andere kriti-
siert habe und weil ich Artikel schreibe, die nicht allen gefallen, gelle,
liebe Gloria...?!


**) ... und als ehemaliger Lehrer weiß ich natürlich, dass man sich eigentlich nicht entschuldigen kann, sondern andere um Entschuldigung bittet -- entschuldigen Sie also diese sprachliche Verrohung meinerseits!