Dienstag, 18. Juli 2017

Kirchenrechts-Professor Schüller behauptet, Papst em. Benedikt XVI. werde als Gegenpapst in Stellung gebracht!


Wir haben gottlob noch einigermaßen viel Meinungsfreiheit in Deutschland, und da kann jeder behaupten, was er möchte. Insofern ist das völlig in Ordnung, wenn der meinen Lesern bekannte Prof. Dr. Thomas Schüller dem evangelischen Pressedienst (epd) ein Interview gibt und darin wörtlich erklärt, "Privatsekretär Georg Gänswein und andere aus dem nahen Umfeld "benutzen den ehemaligen Papst, um ihn als Gegenpapst zu Franzis-
kus in Stellung zu bringen"
.

Den Artikel entdeckte ich soeben beim Kölner "domradio" ---> HIER !
Wenn man jemand in Stellung bringt, heißt dieser kriegerische Ausdruck ja wohl, dass da ein Angriff unmittelbar bevorsteht. Unterstellt der Professor damit also, die Konservativen in der Kirche würden demnächst einen Putsch gegen Papst Franziskus organisieren, um Benedikt wieder auf den Stuhl Petri zu setzen? - Gehen wir mal davon aus, dass Schüller das nicht
so meint, denn das wäre schlicht Quatsch.
Möglicherweise hat Professor Schüller auch einfach nicht die Zeit gefun-
den, die Presse zu studieren. So behauptet er auch, Gänswein habe "kürz-
lich"(?)
davon gesprochen, dass es derzeit zwei Päpste gebe. Da hätte schon ein Blick in die Seiten von "katholisch.de" genügt, um zu erfahren, wie die Äußerung von Gänswein gemeint ist, die er "kürzlich" vor über ei-
nem Jahr
etwas verunglückt formuliert hatte ---> HIER !

Aber von Prof. Schüller sind wir ja schon einiges gewohnt; man schaue
z.B. mal ---> HIER und HIER und HIER und HIER !  

Mit anderen Worten: Man kann das ernst nehmen, was er sagt,
aber man muss es nicht unbedingt...