Mittwoch, 5. Juli 2017

Nach Kardinal Meisners Tod: Jetzt bitte nicht schon wieder das Hauen und Stechen!

Wir haben einen der ganz Großen verloren. Nun wird es vor und bei der Beerdigung wieder jede Menge Reden geben, und das auch von Mitchristen, die ihm zu seinen Lebzeiten nicht nur Gutes nachgesagt haben.
Das gehört sich halt so, und die Spötter sagen ja bekanntlich auch, dass nirgend-
wo so viel gelogen werde wie nach der Jagd und bei einer Trauerfeier.
Ein Leser machte mich beispielsweise auf den Artikel bei "kath.net" aufmerksam. Da äußert z.B. der Leser "Gandalf", von dem wir Eingeweihte natürlich wissen, wer da höchstpersönlich hinter diesem Pseudonym steckt, man brauche jetzt keine "heuchlerischen Lobesstimmen aus der Kirche von Mitbrüdern, die ihn jahrelang bekämpft haben oder die nachträglich sein Erbe in Köln verraten haben..." ---> HIER !
Es wäre schön, würde ich mir wünschen, wenn wir alle angesichts des Todes von Kardinal Meisner solche die andere katholische Ecke nur provo-
zierenden und verletzenden Wortspenden zumindest mal eine Zeitlang un-
terlassen könnten. Oder ist das schon utopisch und zu viel verlangt?