Donnerstag, 13. Juli 2017

Rausgeworfener Kardinal Müller: Katholische "Fakenews" über Papstgespräch schaden allen!

Kein Katholik ist durch den Katechismus oder sonstwas verpflichtet, den amtierenden Papst ganz besonders zu mögen.
Aber es kann von jedem Gläubigen erwartet werden, dass er ihm Respekt zollt und fair mit dem Thema umgeht. Im Zeitalter des schnellen Internets, wo Nachrichten sich in Windeseile verbreiten, haben selbstverständlich auch kirch-
liche "Fakenews" Hochkonjunktur. --  Solche ganz bewussten Falschmeldungen ge-
schehen aus verschiedensten Gründen, wobei ich jetzt nur mal Sensations-
gier, sich wichtig machen und Boshaftigkeit bzw. Hass auf diesen Papst nennen möchte.

Jedenfalls haben wir gerade mal wieder ein trauriges Beispiel von Fehl-
informationen, wie sie unter anderem auch von "katholischen" Seiten bzw. Blogs verbreitet wurden.
Wie wir von Kardinal Müller wissen, geschah der Rauswurf völlig über-
raschend, kurzfristig und in einem Gespräch von knapp einer Minute.
Das ist schlechter Stil, da sind sich die Medien eigentlich alle einig.

Was aber dann folgte, ist ebenfalls schlechter Stil:                   Einige (katholische) Medien setzten noch eins drauf und erfanden einen Gesprächsverlauf, den es so nie gegeben hat. Kardinal Müller hat, nachdem er das erfahren hat, auch sofort dementiert: Nein, das stimmt einfach nicht, der Papst hat mir keine fünf Fragen gestellt!
Man lese über den peinlichen Vorgang, der eigentlichen allen Beteiligten nur schaden kann und auch dem Ansehen der katholischen Kirche sehr abträglich ist... ---> HIER und HIER und HIER !