Dienstag, 18. Juli 2017

Schockierend: Im Internet werden Waffen gegen "Asylforderer" einfach so angeboten!

Gestern berichtete ich über die Aussage des Verfassungsschutzpräsidenten, dass wir ge-
schätzt ca. 110.000 Extremisten in Deutsch-
land haben - eine tickende Zeitbombe, wie ich meine.
Das manche von denen  - und auch (angeb-
lich) "besorgte Bürger" - sich mit allem denkbaren Zubehör für diverse Szenarien eindecken, ist im Grunde bekannt.
Das reicht von speziellen Internetshops, die fast ewig haltbare Essensvorräte verkaufen über den Verkauf von Abzeichen, Plakaten und Aufklebern bis hin zum Verkauf von Waffen. Das Angebot geht vom Schlagstock über Elektroschocker und Profi-Pfefferspray bis hin zu echten, gefährli-
chen Schusswaffen.

Bekannt wurde in den letzten Jahren z.B. eine inzwischen nicht mehr
im Internet erreichbare Seite "Migrantenschreck"; man schaue z.B.
---> HIER und HIER und warnendes Video HIER !

Doch wie man sich denken kann, ist das Problem nicht behoben, wenn
eine Seite online verschwindet. An anderer Stelle tauchen dann ähnliche Shops wieder auf.
So gibt es als ein Beispiel von mehreren die Seite "PatriotenShop", auf die ich nun wirklich nicht verlinken möchte, weil ich sowas ganz klar ab-
lehne. Da erfährt man dann z.B., dass man ein Gewehr "DP 120 Profes-
sional"
für 549 Euro aus der Schweiz erwerben kann. Die Gummikugel-Munition hat eine enorme Durchschlagskraft von "brachialen 120 Joule Mündungsenergie", wie die Seite die Waffe bewirbt.

Originalzitat: "Wenn Sie sich nicht gefallen lassen wollen, dass Ihre
Stadt zum gesetzlosen Tummelplatz von Asylforderern wird, wenn Sie Ihre Frauen schützen und ihre Fußgängerzonen zugänglich halten wollen - dann handeln sie jetzt!"
- Mit diesem Gewehr könne man "Ihr Viertel sauber" halten...

Sowas wird also bequem per Internetbestellung versandt, und der Verkäufer glaubt, sich juristisch dadurch reinwaschen zu können, indem
er in den AGB im § 7 erklärt, die Kunden würden mit ihrer Bestellung ausdrücklich bestätigen, dass sie die notwendigen Dokumente (sprich: Waffenschein) besitzen würden. Ziemlich dreist, finde ich...

Ob den Kunden klar ist, dass Sie sich unter Umständen strafbar machen?
Es ist meiner bescheidenen Meinung nach nicht sonderlich beruhigend, dass es Hunderte oder Tausende von Privatleuten gibt, die mit solchen Waffen durch die Gegend laufen. Wir wissen aus den USA leider, wie das ausgehen kann...