Sonntag, 2. Juli 2017

Theologe Prof. Dr. Beinert: Die Entlassung von Kardinal Müller ist eine Strafe!

Klar, dass durch die Entlassung von Kardinal Müller alte Wunden in der Kirche wieder neu aufreißen und wieder mit aller Wucht deut-
lich wird, wie zerrissen die Kirche ist:
Auf der einen Seite die Jubler, die sich jetzt vor lauter Begeisterung über den Abschuss des "Hardliners" geistig auf die Schenkel klopfen, und auf der anderen Seite die eher konservativen Kräfte, die besorgt bis bestürzt sind.
Nun ist es nicht wirklich meine Aufgabe als Tradi-Blogger, hier die Stimmen der Hurra-Schreier zu sammeln; das findet man mühe-
los anderswo.
Manch einer hat jedenfalls richtig erkannt, dass dieser Schritt des Papstes ein sehr einschneidender ist und keineswegs nur eine vorübergehend wichtige Personalie. Wie ein Freund von Kardinal Müller der Katholi-
schen Nachrichtenagentur KNA gegenüber erklärte, werde das in der Kirche "noch lange nachwirken".
Albert Schmidt plauderte dabei auch aus, dass es laut einer Jesuiten-Zeitschrift hinter den Kulissen auch Interventionen von anderen Kardi-
nälen gegeben hat, die den Papst zur Entlassung Müllers ermuntert haben ---> HIER !
Der emeritierte Theologie-Professor Dr. Wolfgang Beinert geht sogar so weit, von der Ablösung Müllers als einer "Strafe" zu sprechen; das sei "eine Entlassung ins Nichts" für den 69-jährigen Kardinal ---> HIER

Was jetzt bleibt, ist der Wunsch und das Gebet für den "Neuen", dass er seine Sache gut machen möge; die Qualifikation für dieses Amt hat er aufgrund seiner Erfahrung und seines Wesens sicher. Die Frage ist nur, wie "standhaft" er Papst gegenüber sein wird, wenn dessen Umbau der Kirche allzu heftig ausfällt... ---> HIER !